Tag Archives: Pilgern

Wer will in der Himmelfahrtswoche mit uns pilgern?

14 Apr

Die Einheit der Christen liegt uns am Herzen. Für die Woche rund um Himmelfahrt (27. Mai bis 5. Juni 2011) suchen wir noch bis zu 6 Mitpilger für eine gemeinsame Pilgerwanderung. Wer hat Lust dazu?

Geschichtsträchtige Wege…möchten wir mit Euch pilgern. Drei großen Themen finden sich auf diesem Weg wieder und heißen: Einheit, Friede und Befreiung. In Eisenach fand 1925 der 1. Ökumenische Gottesdienst in Deutschland statt.

Hier war Luthers Schreibstube

Auf dem Ökumenischen Pilgerweg beginnen wir unsere Wanderung in Eisenach in der Kirche und steigen dann zur Wartburg auf. Hier lebten zwei weltweit bekannte Christen. Zum Einen übersetzte hier Martin Luther als Junker Jörg die Bibel ins Deutsche. Er war der Stein des Anstoßes, aus dem die Kirchenspaltung hervor­ging. Was forderte Luther? Was trennt uns noch so, dass Einheit nicht möglich ist? Und was war der Stein des Anstoßes für den Sozialismus und die deutsche Teilung? Gibt es Parallelen?

Auf der Wartburg lebte auch Elisabeth von Thüringen, die als Fürstin ihr Leben der Barm­herzigkeit Christi verschrieben hatte und die Armut, Einfachheit und Gleichheit zu leben liebte. Was kann sie uns auf den Weg mitgeben?

Hinter Eisenach verläuft der Pilgerweg auf dem bekannten und wunderschönen Wanderweg „Rennsteig“ und dem„Napoleonsweg“ über Oberellen nach Vacha. Diese Stadt war lange ein deutliches Schaubild der deutschen Spaltung. Heute verbindet sie nach der friedvollen Wieder­vereini­gung mit der Brücke der Einheit Ost und West. Und vielleicht erfahren wir hier Einheit und Friede mit unserem Nächsten? Und wie mag die Brücke zur christlichen Ökumene aussieht?

Jakob(u)sweg hinter Vacha

Auf dem Rhön-Jakobsweg… geht es ab Vacha weiter. In Vacha lebte einst der Serviten-Mönch Herrman König, der schon 1495 einen Pilgerführer nach Santiago de Compostela verfasste: „Die walfart und straß zu sant Jacob“. Das schenkt uns einen würdigen Einstieg in unseren Jakobsweg hier. Was gibt er uns mit?

Zunächst bleiben wir in Thüringen und durchqueren die raue Rhön über Bremen nach Geisa, einst die westlichste Stadt des Ostblocks. Von hier aus steigen wir auf zum Point Alpha, erstgeborenen Bruder vom Checkpoint Charlie in Berlin, wo wir uns nochmals Trennung und Einheit, aber auch der Ausstellung Freiheiten! und Hoffnung mit den hiesigen Kreuzweg stellen können.

Oblatenkloster in Hünfeld

Wir überschreiten die ehemalige Grenze, auch die vom evangelischen zum katholischen Land. In Hünfeld kehren wir im Kloster ein, in dessen Garten ein Labyrinth unseren kreativen Geist anregen kann und wir Ruhe finden.

Der Hohe Dom zu Fulda

Fulda… ist die nächste Station unserer Pilgerreise. Hier gründete der heilige Bonifatius ein Kloster, das direkt dem Papst und keinem deutschen Bischof unterstand. Der Dom St. Salvator lädt uns am Himmelfahrtstag zur Heiligen Messe ein. Wir verlassen Fulda in Richtung Süden und finden hinter Welkers den Steinhauck mit einer Rosenkranztreppe. Pilgern heißt Beten mit den Füßen, hier im Rhythmus des Mariengebetes. Über Büchenberg, Thalau, Gichenbach und Rommers erreichen wir mit einem Aufstieg auf 1148 m Höhe die Schweden­schanze, von dort aus geht es über Oberweißen­brunn zum Franziskaner-Kloster Kreuzberg, der letzten Station unserer Pilgerreise bergauf. Beim Armuts­orden des Franz von Assisi und an der Kalvarie auf dem Kreuzberg, dem Ort wahrer Befreiung und Einheit, klingt unser Weg aus.

Kalvarie auf dem Kreuzberg in der Rhön

Organisatorisches

Die Pilgerwanderung beginnt am Freitag, den 27. Mai in Eisenach, individuelle Anreise bis 18.30 Uhr und endet am 5. Juni im Kloster Kreuzberg. Bei Bedarf kann eine Gruppenreise mit der Bahn organisiert werden. Unsere Pilgerstrecke beträgt ca. 150 km, durchschnittlich ca. 21 am Tag, am Anfang weniger, gegen Ende etwas mehr.

Die Übernachtungen werden nach Pilgermanier so preisgünstig wie möglich gestaltet. Schlafsack und Isomatte müssen daher mitgenommen werden, da nicht überall Betten zur Verfügung stehen, aber öfter als nicht 🙂 . Der Ge­samt­preis für alle Übernachtungen beträgt 110 €, die an die einzelnen Gastgeber zu zahlen sind. Teilweise ist das Frühstück in der Über­nachtung enthalten. Die Verpflegung gestaltet jeder indivi­duell, wobei wir, wo immer dies mög­lich ist, gemeinsam einkaufen, die Verpfle­gung trans­por­tieren, sie teilen und kochen. So kann jeder selbst dafür sorgen, dass er bekommt, was er braucht.

Die gesamte Reise funktioniert nach dem Prinzip, dass wir die Pilgerreise organisieren, jedoch nicht im Sinne einer Reiseleitung oder eines kommerziellen Angebots. Die Wegstrecke ver­läuft auf markierten Pilgerwegen, doch ein jeder bleibt für sich verantwortlich, eine Haftung von unserer Seite ist ausgeschlossen. Wir sammeln für die Übernachtungen das Geld ein, damit die jeweiligen Vermieter es leichter haben.

Die geistigen Inhalte der Pilgerwanderung leiten wir an, sie sind freiwillig, und jeder entscheidet selbst  über das Maß seiner eigenen Beteiligung. Jeder ist darüberhinaus angefragt, selbst mit seinen Inspirationen und Ideen beizutragen. Als Ergebnis ist über unsere gemeinsame Hinwendung zu Gott für die Einheit der Christen auch eine gemeinsame Dokumentation geplant.

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11.03.2011: Praktisches rund um das Pilgern und den Camino Francés!

28 Feb

Am 11. März 2011 um 20.oo Uhr öffnet die Pilgeherberge im Alltag in Berlin wieder, diesmal zu einem ganz praktischen und handfesten Thema für den Jakobsweg in Spanien, den Camino Francés.

Ausrüstung Camino Santiago

Damit keiner unterwegs seine Stiefel an den Nagel hängen muss 🙂

Wir wollen an diesem Tag allen Pilgern aus Berlin und Umgebung, die in diesem Jahr aufbrechen wollen, die Möglichkeit geben, sich über Vorbereitung, Ausrüstung, Reiseführer, Streckenführung, Etappen zu informieren.

Alle Pilger, die den Camino schon gelaufen sind, sind ebenfalls herzlich eingeladen, mit ihren Erfahrungen, – wenn es geht – mit ihrem Rucksack oder ihren bewährtesten bzw. liebsten Ausrüstungsgegenständen vorbeizukommen, um anderen zu helfen, ihre optimale Ausrüstung zusammen zu stellen und sich auf den Weg gut einzustimmen. Ebenso sind praktische Tipps und Materialien gefragt, die unterwegs gut weiterhelfen. Je mehr Leute etwas mitbringen, umso informativer wird die Veranstaltung, vielleicht wird es so etwas wie eine kleine Ausstellung.

Bitte nicht vergessen, für das Tapas-Buffet etwas Leckeres mitzubringen! Natürlich werden wir auch diese Veranstaltung wieder einrahmen mit Informativem (z.B. Taizé-Treffen, Probepilgern), Geistigem, Musikalischem und Fröhlichem.

Alle Daten nochmals auf einen Blick:

Freitag, 11. März 2011 ab 20.00 Uhr

Gemeinderäume der Herz-Jesu-Kirche Berlin-Mitte Prenzlauer Berg

Eingang Schönhauser Allee 182

Thema: Praktisches rund um den Camino Francés

Bienvenidos!

Tragbar, praktisch, vollständig: So läuft es sich einfacher!







Einladung zum 11. Februar 2011, 20.00 Uhr

6 Feb

Für Freitag, dem 11. Februar 2011, um 20.00 Uhr öffnen wir wieder die Pforten der unserer „Pilgerherberge im Alltag“ in Berlin und rufen Euch schon mal von weitem ein „Herzlich Willkommen“ zu.

Eingang Schönhauser Str. 182

Und damit Ihr uns auch alle wahrhaftig findet, eine kleine Wegführung für Euch 🙂 . Der Eingang ist nicht von der Kirche in der Fehrbelliner Straße aus, sondern vom Seiteneingang her aus der Schönhauser Allee 182. Auf dem Hof ist es diesmal das hier sichtbare redhte Gebäude, und zwar im Erdgeschoss.  Drin nur noch einmal nach rechts und Ihr seid da!

Das Thema des Abends heißt:  Ultreia et Suseia! Pilger unterwegs…

Gemeinsam wollen einfach alle erzählen oder auch Fragen stellen, zunächst in großer Runde, in kleinen Grüppchen oder im Zweiergespräch an der Tapas-Bar, wie man es einfach mag. Da aber in der Zwischenzeit auch eine Menge passiert ist, möchten wir am Anfang davon erzählen und ein paar Fragen in die Gruppe „werfen“ und am Ende gern Meinungen und Antworten einsammeln. Und wir werden die ersten organisatorischen Fragen zu unserer Pilgerwanderung im April  klären. Gern könnt Ihr uns auch noch Themen und Fragen zuwerfen, zumailen oder mitbringen. Und apropos mitbringen: Das Tapas-Buffet freut sich ebenfalls über jeden Beitrag!

Hasta luego y buen camino!

Auf dem Jakobsweg in Brandenburg

Ein gelungener Auftakt!

8 Jan

Berliner Pilger treffen sich erstmals

Themen des 7. Januars 2011:

  • Kennenlernen
  • Was Ihr wollt: Eure Vorschläge zur Gestaltung unserer „Pilgerherberge“
  • Was würdet Ihr gerne tun: Freiwillige Mitarbeit an der „Pilgerherberge“
  • Freier Pilgeraustausch an der Tapas Bar
    Bitte bringt für diesen Programmpunkt alle etwas mit, was Ihr für spanisch, lecker, notwendig für eine Tapas Bar haltet: z.B. Wasser und Wein, Brot und Käse, Oliven und Schinken oder Chorizo, Obst und Gemüse. Wenn jeder was mitbringt, ist für alle genug! Danke!

Da waren wir also am 7.1.2011 das erste Mal gemeinsam versammelt – und das gemeinsame Resumée war: ES WAR SCHÖN, wir waren froh und dankbar! Es entstand schnell diese besondere, warme und vertraute Pilgeratmossphäre und keiner stand lang allein.  Es war das, was es sein sollte, was wir uns gewünscht hatten. Wir haben uns kennen gelernt und die Themen der nächsten Termine festgelegt. Es gab erfahrene Pilger und es waren auch Pilgerneulinge dabei, die dieses Jahr das erste Mal aufbrechen wollen. Ein Teilnehmer hat sich sogar schon geäußert:

http://pilgerforum.de/forum/index.php?topic=2909.0

Die Runde darf gern noch viel größer werden !

Wahrscheinlich wird es eine Terminverlegung auf den 2. Freitag im Monat geben, darüber später mehr, wenn sie in trockenen Tüchern ist. Die Themen der nächsten Monate:

Februar: Erzählabend über unsere Pilgerstile und Pilgererfahrungen in großer Runde

März: Ausrüstung, Packlisten und Tipps zum Camino Francés

April: „Probepilgern“ am 2./3. April von Fürstenwalde zur Pilgerherberge Landhaus Luckas in Philippinenhof bei Müncheberg und weiter nach Straußberg-Nord

Die weiteren Themen sind:

Pilgerberichte über:

  • Persönliches Erleben auf dem Camino Francés
  • Via Francigena – der Weg nach Rom
  • Camino Catalan & Camino Portugués
  • Pilgern in Frankreich

Mein wichtigestes Bild: Jeder bringt SEIN bedeutsamstes Bild mit und erzählt die Geschichte dazu.

Unser „Tapas-Buffet“ hat sich bewährt, es war sehr lecker. Wir werden es erstmal bei dieser Form belassen. Eindeutig war aber: Essen ist wichtig!

Mit einer besinnlichen Runde im Kerzenlicht und einem reichhaltigen Pilgersegen haben wir den Abend beschlossen.

Besinnliches bei Kerzenlicht zum Abschluss

Schöne Weihnachtstage und ein frohes neues Jahr

26 Dez

Feliz Navidad, próspero Ano Nuevo y felicidad!!

Seit Tagen war nun unser DSL ausgefallen, so konnten wir keine rechtzeitigen Weihnachtsgrüße einstellen. Wir wünschen allen Pilgern aus Berlin und allen Interessenten und zukünftigen Gästen der „Pilgerherberge im Alltag“ schöne Weihnachtstage, geruhsame Tage zwischen  den Tagen und einen guten Abschluss des Heiligen Jahres und ein neues Jahr mit vielen Pilgerkilometern auf dem Jakobsweg und allen anderren schönen Wegen.

Weihnachtsgruß aus Herz-Jesu
Inzwischen sind wir für den 7.1. eine angemeldete Gruppe von 15 Teilnehmern und wir hatten schon über 600 Klicks auf dieser Webseite.

Wir freuen uns schon sehr!

 

 
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