Tag Archives: Pilgerherberge im Alltag

14. September 2013, 16.00 Uhr: Paella-Abend im Landhaus Luckas

26 Aug

Unser Paella-Abend mit Johannes

Was lange währt, wird endlich gut! Wir werden mit Johannes den Paella-Abend feiern und haben uns dafür eine für einige altbekannte Location ausgesucht, nämlich das Landhaus Luckas in Müncheberg-Philippinenhof. Da waren wir ja schon einmal bei unserem ersten Probepilgern. Johannes wird 50 und will es auch mit uns feiern.

Pilgerherberge in Philippinenhof – Foto von Horst Kroll

Am vergangenen Wochenende war ich nämlich mal wieder in Brandenburg unterwegs und es war soooo, soooo schön. Das Obst hängt reichlich an den Bäumen und fällt einem nur so entgegen. Das Wetter war toll und die zwei Tage auf dem Lebuser Weg waren wie ein kleiner Urlaub. Genau das wünsche ich Euch allen.

Sommer auf dem Jakobsweg in Brandenburg nahe Jakobsdorf

Sommer auf dem Jakobsweg in Brandenburg nahe Jakobsdorf

Ein jeder kann also diesen Termin mit ein paar Kilometerchen auf dem Jakobsweg verbringen und auch gerne in der Pilgerherberge übernachten. Die Kürzeste Tour ist ab Bahnhof Müncheberg 4 km (Züge ab Berlin-Lichtenberg jede Stunde), aber auch ab Rehfelde rückwärts (mit der Abkürzung Hoppegarten –  Schönfelde – Eggersdorf) oder von Fürstenwalde auf der Verbindungsroute. Und natürlich wäre auch eine schöne Radtour ab Mahlsdorf oder Straußberg möglich, werde doch mal zum Bicigrino.

Wir verlegen also die Pilgerherberge im Alltag auf Sonnabend, den 14. September, damit alle das Wochenende nutzen können. Ist eventuell etwas knapp, aber man kann es schaffen. Den Anfang verlegen wir schon in den Nachmittag, damit wir alle ausreichend Zeit haben. Bei richtigem Wetter gibt es natürlich auch wieder ein Lagerfeuer. Es wird alles sehr lecker, so wie ich Johannes kenne und dort gibt es ja auch das lokale Pilgerbier. Es wird bestimmt ein ganz toller Abend werden. Und keine Angst, auch wer noch nie dabei war, der kann gerne dazu kommen, in Pilgerherbergen ist das so üblich, dass auch bisher Fremde miteinander schnell warm werden und schöne Stunden zusammen verbringen und miteinbezogen werden.

Gelöste Abendstimmung unter Pilgern im Landhaus Luckas  Bild von Andreas Glowienke

Gelöste Abendstimmung unter Pilgern im Landhaus Luckas – Bild von Andreas Glowienke

Wer dann abends noch wieder weg will, der kann dann noch mit dem Zug zurück. Wer aber bleiben will, der kann mit Schlafsack in der Pilgerherberge übernachten und am nächsten Tag auch noch etwas pilgern. 10 Plätze gibt es günstig erstmal in der Herberge, danach gibt es noch die Möglichkeit, in den schönen, etwas teureren Zimmern auch ohne Schlafsack zu übernachten.

**** Die Betten sind inzwischen ausgebucht ****

Wie besprochen geht dieser Termin diesmal mit Anmeldungen, damit Johannes die Paella planen kann und Sven die Übernachtungen. Daher gibt es jetzt hier ein Formular für die Anmeldung. Dort könnt Ihr auch Mitfahrgelegenheiten anbieten, falls Ihr mit dem Auto kommt. Genauso könnt Ihr auch schreiben, welche Strecke Ihr laufen wollt, damit ich Leute mit dem gleichen Startpunkt zusammenbringen kann. Ich schicke den Angemeldeten dann alles weitere über Email. Die Liste ist geschlossen.

Film „Dein Weg“ im Internationalen Pastoralen Zentrum

Von der Jakobusgesellschaft erreichte mich folgende Einladung:

BETREFF: FilmForum im IPZ-Neukölln

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des IPZ,

Herzliche Einladung zu unserem 1. FilmForum! Am Mittwoch, den 28. August 13, um 19 Uhr zeigen wir den Film „Dein Weg“ mit Martin Sheen von 2010 hier im IPZ!

Wir laden Sie ein, danach mit uns über den Film zu diskutieren! Wir freuen uns auf Sie!
Für ein richtiges Kinoerlebnis, bieten wir Popcorn und Getränke zum Selbstkostenpreis!
Anbei sende ich Ihnen die aktuelle Postkarte zum FilmForum!

Vielen Dank und liebe Grüße aus Neukölln!

Klaudia Höfig

Internationales Pastorales Zentrum (IPZ) Berlin
Klaudia Höfig

KRANOLDSTRAßE 24A
D – 12051 BERLIN
TELEFON:+49(0)30/ 609 75 944

Telefax: +49(0)30/ 609 75 968
www.ipz-berlin.de

Der Flyer zum Film - ich geh dann mal hin

Der Flyer zum Film – ich geh dann mal hin

Pilgervortrag in der Reihe „Nachhaltiger leben“

Von Franziska Baumann vom Projekt Peregrinatio habe ich kurzfristig einen Vortrag übernommen, der vom evangelischen Kirchenkreis Neukölln veranstaltet wird. Den will ich Euch auch nicht vorenthalten:

Auf Pilgerwegen durch das geeinte Europa

Wie in den letzten Jahren zu beobachten ist, steigt zunehmend das Interesse an Wandern und Pilgern. Dies kann nicht zuletzt durch den Ausbau von Wander- und Pilgerrouten in ganz Deutschland belegt werden. Vielfältige Begegnungen mit Menschen und Kulturorten, Naturerleben und die Entdeckung der Langsamkeit machen diese Form des Reisens zum Erlebnis. Auch in Brandenburg werden „alte“ neue Wege ausfindig gemacht und wieder für Pilger und Wanderer zugänglich gemacht. Ein Beitrag zu naturnaher, nachhaltiger Regionalentwicklung.

Donnerstag      5.9.2013, 19.30-21.45 Uhr

Leitung:            Gabriele Sych

Gebühr:            3,00 €

Küsters Scheune, Alt-Großziethen 29, 12529 Schönefeld

Pilgern von Werneuchen nach Bernau
am 1. September 2013

Und jetzt noch eine Gruppen-Wanderung, die mir Martin gemeldet hat (und ich vermute, es ist der Martin aus Bernau mit dem Bart, der mich schon mal im Auto mitgenommen hat 🙂 ):

http://www.werneuchen-barnim.de/willkommen/2013-08-22/unterwegs-auf-dem-jakobsweg-von-werneuchen-nach-bernau-am-01.-september-2013

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß und blasenfreie Füße!

Also: Bis bald und bis dahin BUEN CAMINO!

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14. September 2012, 19.45 Uhr: Pilgerherberge „pur“

5 Sep

Unser Paella-Abend muss aus gesundheitlichen Gründen ausfallen. So lasst uns einfach nur das machen, was uns im Juni – unerwartet und durch Zufall – so viel Spaß gemacht hat, Pilgerherberge „pur“:  Gute Gespräche in der Gruppe und im Zwiegespräch am Pilgerbuffet. Bringt dafür mit, was Ihr Ihr gerne auf dem Buffet vorfinden  mögt. Ich habe noch 3 Flaschen Wein, Kekse und einen Topf Basilikum. Da wir diesmal eben keinen Vortrag haben, kann es ruhig etwas ausführlicher als letztes Mal ausfallen.

Beispiel:  Ich bin der König der Berge – Santiago in den Pyrenäen auf dem Camino Catalán

Als einziges Zusatzthema gibt es noch locker nebenbei  „Wir basteln uns einen Jahres-Kalender“. Ich möchte nochmals meinen Vorschlag für ein gemeinsames Wohltätigkeits-Projekt vom letzten Mal aufgreifen und ausführlich vorstellen:

Wir stellen aus dem Fundus unserer gemeinsamen Bilder einen Jahreskalender her, den wir dann gut und günstig drucken lassen und mit einem Aufschlag weiterverkaufen. Dieser Aufschlag geht samt und sonders an ein gemeinnütziges Projekt, das thematisch zum Pilgern passt. Ich würde hierfür ein Straßenkinderprojekt in Ecuador vorschlagen. Den Kalender können wir dann zu Weihnachten verschenken(dann wäre dieses Problem auch schon mal gelöst), uns selbst an die Wand hängen, anderen Menschen aus unserem „social network“ empfehlen, in Pilgerforen anbieten, was auch immer Euch einfällt, damit hinterher die Kinder z.B. dort auch ein schönes Weihnachten haben.

Beispiel: Der Pilgerradar hat angeschlagen – Arno unterwegs nach Glendalough

Als Thema – so kam ich auf meinem diesjährigen Camino auf die Idee –  nehmen wir nicht die üblichen Landschaftsaufnahmen, sondern „Peregrinos“, Pilger! Wenn Ihr also Fotos habt von Pilgern in verschiedensten „Lebenslagen“ oder an besonders schönen oder bedeutsamen Orten oder mit speziellen Emotionen – Freude, Trauer, Erschöpfung, Beseeltheit, Nachdenklichkeit etc.-, so würde ich Euch bitten, von diesem Bild einen A4-Farbausdruck z.B. im Copyshop Eurer Wahl anzufertigen und mitzubringen. Wir werden diese Bilder dann auslegen und abstimmen, welche in den Kalender aufgenommen werden.

Ich geb Euch hier mal ein paar Beispiele für Bilder, wie ich sie meine. Darüberhinaus könnt Ihr Eure ganze Kreativität zum Thema „Peregrinos“ spielen lassen, solange – wichtig – die Leute auf dem Bild einer Veröffentlichung zustimmen. Und wie wäre es, wenn wir auch das Gruppenbild von unserem Probepilgern verwenden, wenn Ihr das für eine gute Idee haltet. Da wäre es allerdings wichtig, dass davon jemand noch ein Bild mit einer besseren Auflösung hat.

Gruppenbild vom Probepilgern 2012 in Slubice – noch 27?? km nach Santiago de Compostela

Also, liebe Pilger, sucht doch mal Eure schönsten Fotos  von „Peregrinos'“ heraus und bringt sie mit.

Zusätzlich sind auch alle Dichter, Denker und Sammler gefragt: Zu jedem Bild ein schöner Spruch. Vielleicht erinnern sich einige an das, was ich als Andenken aus einem Gottesdienst auf dem Weg an meine verfügbaren Emailadressen verschickt habe:

Du bist der Gott der großen Räume
und der weiten Horizonte.
Du bist der Gott der langen Routen.
Der Wege ins Unendliche.

So etwas zum Beispiel. Wer hat unterwegs selbst gedichtet? Seine Gefühle aufgeschrieben? Ein schöner Pilgersegen? Ein Gebet? Ein guter Geistesimpuls? Ein Fundstück? Ein Satz aus einem Pilgermund an Eurer Seite? Ebenfalls ausdrucken und mitbringen!

Ansonsten hier nochmals die relevanten Daten für alle Neuen:

Gemeinderäume der Herz-Jesu-Kirche

Schönhauser Allee 182, 10119 Berlin
ÖPNV: U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz, Tram 8, Bus 142

Wir bitten um eine Raumspende für unseren wundervollen Gastgeber, die Herz-Jesu-Gemeinde. Bringt bitte einen Beitrag zu einem mediterranen Pilgerbuffet mit. Wie neuerdings immer können wir an diesem Abend auch Pilgerpässe ausstellen. Aufbrechende Pilger können vor dem Treffen am Ende der Abendmesse ab 19.00 Uhr einen Pilgersegen erhalten – eine Voranmeldung für den Segen ist bei uns erforderlich, wir leiten es dann an das Pfarrbüro weiter.

Wir freuen uns auf Euch!

P.S. Zum Abschluss noch „wat schönet“:

Vater (Jürgen) und Sohn (Jörg) Happe gerade zur Zeit auf dem Jakobsweg unterwegs. Sie waren im März bei uns dabei!

http://camino2go.de/

Disfruta!

 

9.3.2012 19.45 Uhr: Jakobsweg und der Camino Francés: Praktische Tipps

24 Feb

Wie im letzten Jahr möchten wir auch in diesem Jahr für alle, die sich in diesem Jahr auf den Jakobsweg machen wollen, unsere Erfahrungen und viele praktische und schöne Tipps anbieten. Im Internet und in Reiseführern kann man viel lesen, hier gibt es Antworten zum Anfassen und man kann alle Fragen auf einmal stellen und Antworten bekommen, an die man selbst noch gar nicht gedacht hat.

Jakobsweg zwischen San Juan Ortega und Burgos in der Morgenröte

Wir wollen an diesem Tag allen Pilgern aus Berlin und Umgebung, die in diesem Jahr aufbrechen wollen, die Möglichkeit geben, sich über Vorbereitung, Ausrüstung, Reiseführer, Streckenführung, Etappen zu informieren. Wir freuen uns auf alle Neuen, die an diesem Tag das erste Mal zu uns kommen.

Alle Pilger, die den Camino schon gelaufen sind, sind ebenfalls herzlich eingeladen, natürlich mit ihren Erfahrungen, – wenn es geht – mit ihrem Rucksack oder ihren bewährtesten bzw. liebsten Ausrüstungsgegenständen vorbeizukommen, um anderen zu helfen, ihre optimale Ausrüstung zusammen zu stellen und sich auf den Weg gut einzustimmen. Ebenso sind praktische Tipps und Materialien gefragt, die unterwegs gut weiterhelfen. Je mehr Leute etwas mitbringen, umso informativer wird die Veranstaltung, vielleicht wird es so etwas wie eine kleine Ausstellung. Martin, der den Camino schon oft gelaufen ist, wird diesen Abend moderieren und uns an seinen Erfahrungen aus allen Jahreszeiten partizipieren lassen. In großer Runde oder im Zwiegespräch am Rucksack oder am Pilger-Buffet bleibt nichts unbeantwortet.

Pilger auf dem Weg aus Logroño heraus

Darüberhinaus wollen wir unser nächstes gemeinsames Probepilgern planen und ich poste heute schon mal den Termin hierfür: 14. – 15. April 2012. Morgens geht es mit dem Zug nach Frankfurt/Oder. Wir pilgern von dort auf der Jakobsweg-Nordroute nach Sieversdorf, wo wir in der Pilgerherberge an der Orgelwerkstatt bei Silvia Scheffler übernachten. Am nächsten Tag geht es ein Stück auf der Nordroute weiter, dann schwenken wir um auf die Südroute und dann geht es so weit, wie wir gemeinsam kommen: Briesen, Berkenbrück oder Fürstenwalde. Es gibt ca. 20 Schlafplätze, ca. die eine Hälfte Betten im Pensionsbereich, die andere Hälfte Matratzenplätze. Mehr darüber und Anmeldung dann auf dem Treffen, Reservierungen von Frühentschlossenen nehme ich allerdings auch schon jetzt entgegen.

Auf dem Brandenburger Jakobsweg zwischen Sieversdorf und Alt-Madlitz

Zwei Wochen später, 28.4. – 1.5., gibt es 4 schöne, freie Tage hintereinander. Auch hier könnte man über eine zusätzliche Pilgerwanderung gemeinsam nachdenken für eine Strecke, die für ein Wochenende zu kurz ist.

Übrigens für alle, die letztes Mal nicht da waren: Wir sind letztes Mal nur bis zur Hälfte gekommen mit dem Thema „Ankommen“. Wir werden es zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgreifen.

Ort: Herz-Jesu-Gemeinde, der Raum wird immer individuell bestimmt,
Beginn um 19.45 Uhr (nach der Freitagsmesse)

Adresse: Schönhauser Allee 182, 10119 Berlin,
das ist so ein Hofeingang in einer roten Backsteinmauer.
U 2 Rosa-Luxemburg-Platz oder Senefelder Platz, M8 Rosa-Luxemburg-Platz, Bus 142

Wir freuen uns auf Euch! Bitte – wie immer – an unser Pilgerbuffet und an eine Raumspende für Herz-Jesu denken!

Resumée unseres Treffens am 11. Februar

22 Feb

11. Februar 2011, 20.00 Uhr: Ultreia et Suseia!

Wir waren diesmal über 20 Personen und haben uns diesmal im Pfarrsaal treffen können, es gab viele neue Gesichter, die auch wiederkommen wollen. Prima!

Unser Abend begann mit einigen organisatorischen Fragen, vor allem unsere gemeinsame Pilgerwanderung vom 2.-3. April. Inzwischen sind alle Schlafplätze im Landhaus Luckas vergeben. Wenn noch jemand mitlaufen will, muss er abends per Regionalbahn nach Hause fahren und morgens wieder hinkommen oder – wir suchen eine alternative Lösung. Also bitte melden! Alles Organisatorische inkl. der Abfahrzeiten hierzu kommt rechtzeitig vor dem Termin in der 2. Märzhälfte.

Wir sprachen über das Thema „Herberge in Berlin“. Mehr dazu hier auf der Seite, wenn wir in der Lage sind, „Butter bei die Fische“ zu tun. Stolz können wir berichten, dass inzwischen die Seite „ErzbistumBerlin.de“ auf ihrer Seite „Wallfahrten“ auf unsere Seite hier verweist.

* * * *

Um uns aus dem Alltag zu verabschieden und uns innerlich auf das Pilgern einzustellen, gab es etwas Poesie, begleitet und erweitert von Santiago auf dem Charango mit dem Stück „Aguas claras – Klare Wasser“:

Lass mich langsamer gehen, Herr,
entlaste das eilige Schlagen meines Herzens
durch das Stillwerden meiner Seele.

Lass meine hastigen Schritte stetiger werden
mit dem Blick auf die weite Zeit der Ewigkeit.

Gib mir inmitten der Verwirrung des Tages die Ruhe der ewigen Berge.
Löse die Anspannung meiner Nerven und Muskeln
durch die sanfte Musik der singenden Wasser,
die in meiner Erinnerung lebendig sind.

Lass mich die Zauberkraft des Schlafes erkennen,
die mich erneuert.

Lehre mich die Kunst des freien Augenblicks.

Lass mich langsamer gehen, um eine Blume zu sehen,
ein paar Worte mit einem Freund zu wechseln,
einen Hund zu streicheln,
ein paar Zeilen in einem Buch zu lesen.

Lass mich langsamer gehen, Herr,
und gib mir den Wunsch,
meine Wurzeln tief in den ewigen Grund zu senken,
damit ich emporwachse zu meiner wahren Bestimmung. Amen.

(aus Südafrika, unbekannter Verfasser)

Wir glauben, alle konnten das fühlen.

* * * *

 


Es ging um „Pilger unterwegs“!

Wir machen einen Erzählabend in großer Runde, die durch ein paar Fragen von Pilgerneulingen eingeleitet wurden. Wir erzählten von unseren Erfahrungen auf unseren verschiedensten Pilgerwegen. Einzelgespräche oder Kleingruppen gab es wieder am Tapas-Buffet, das wieder sehr lecker war. Es war so vielfältig, dass man das gar nicht wiedergeben kann. In ein Geburtstagsständchen für Glowi haben alle freudig eingestimmt und fröhlich zusammen gesungen, etwas, was wir bei nächsten Treffen auch noch einmal vertiefen können, wir kümmern uns. Es hat Spaß gemacht.

Unser Abschluss begann zunächst auf Spanisch, dann auf Deutsch mit dem Psalm 23, einem exzellenten Pilger-Psalm, ebenso wie der Psalm 121, einem Gedicht und einem Pilgersegen.  Jeder konnte anschließend sein Herz sprechen lassen und es tat – glauben wir – allen  wohl, was wir da hören durften.

Danke, dass Ihr alle da wart!

Und bist zum nächsten Mal!

Hasta luego y siempre un buen camino!

Dios vos bendiga!

Santiago & Gabriele

Unser Vorbild: Die parroquiale Herberge von Logroño

19 Nov

Santiago und die Hospitaleros Luigi, Joaquín und Antonio

Das erste große Vorbild für die „Pilgerherberge im Alltag“ in Berlin war für uns die parroquiale Herberge der Santiago-Kirche in Logroño. Schon 2007 durften wir hier am Abendessen teilnehmen, in 2010 liefen wir gleich direkt dorthin.

Unseren Tagesbericht von Logroño von unserer Pilgertour Jubileo 2010 kann man hier nachlesen:

http://jubileo2010.wordpress.com/2010/11/19/11-8-2010-los-arcos-logrono-31-km/

Der Bericht von 2007 steht hier:

http://imantlitzderliebe.wordpress.com/2010/02/27/logrono-29-km-30-08-2007/

Diese Herberge ist ganz einfach, nur ein Bad pro Geschlecht und Matratzen auf dem Fußboden, aber sie ist mittendrin, superherzlich und schafft echte Gemeinschaft: Hier herrscht der Geist Jesu Christi! Denn hier erwiesen sich auf schönste Weise die Früchte Freude, Liebe, Großherzigkeit Freundlichkeit, Güte und Treue. Alles, ohne zu frömmeln, zu belehren, zu künsteln, einfach in Augenhöhe und mit ganzer Seele und ganzem Herzen! Schön!

Das wünschen wir uns auch für die Pilgerherberge im Alltag hier in Berlin! 

Willkommen!

P.S. Dieser Eindruck sollte jetzt bitte nicht entstehen: Wir werden dort nicht gemeinsam übernachten!

El Sagrado Corazón de Jesús in der Santiago-Kirche in Logroño

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