Mein letzter gelber Pfeil

10 Jun

Die Pilgerherberge im Alltag Berlin ist ab jetzt geschlossen.

Mein letzter gelber Pfeil auf meinem ersten Camino vor 10 Jahren vor dem Abbiegen nach Fátima

Gestern abend beim in der Pilgerherberge im Alltag zum Thema Fátima habe ich es offiziell gemacht: Ich schließe die Pilgerherberge im Alltag unter meiner Regie nach 6 1/2 Jahren. Fátima war der letzte Ort auf meinem 1. Camino, Fátima war für mich das letzte Thema in der Pilgerherberge im Alltag. Meinen letzten gelben Pfeil habe ich gezeigt. Der Grund: Ich brauche einfach mehr Energie und mehr Zeit für meine Heilpraxis und für mich. Italien hat mir meine Grenzen klar gezeigt. Ich wünsche nun allen Teilnehmern und vielfach inzwischen lieben Freunden, allen Pilgern und Pilgerinteressenten  stets einen „Buen Camino“ und Gottes reichhaltigen Segen für alle Eure Wege. Möget Ihr unterwegs – so wie ich – Gott finden und IHN stets an Eurer Seite fühlen.

Allen Beteiligten danke ich herzlich für ihre Vorträge und persönlichen Beiträge, ihre Mitarbeit, ihr Dasein, ihre Offenheit und die stete Bereitschaft zu teilen. Es war schön mit Euch! Sehr dankbar bin ich der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V. für die intensive Zusammenarbeit und die gute Informationsversorgung. Ganz besonders danke ich auch unseren Gastgebern: der Kirchengemeinde Corpus Christi und dem Herz-Jesu-Kloster in Berlin Prenzlauer Berg, der Kirchengemeinde St. Clara in Berlin Neukölln und der Herz-Jesu-Gemeinde in Berlin Prenzlauer Berg sowie allen, die uns beim Pilgern in Brandenburg bekümmert und beherbergt haben.

Und am allermeisten danke ich unserem guten Gott, der stets seine Hand über uns, seinen Geist zwischen uns und seine Liebe unter uns hatte. Was hat er nicht alles unterwegs für uns auf die Beine gestellt und stets für das bestmögliche Wetter gesorgt! Auch dem Heiligen Jakobus sei herzlichst gedankt!

Gern übergebe ich die Pilgerherberge im Alltag in neue gute Hände. Gestern abend haben die anwesenden Teilnehmer schon angefangen zu überlegen, ob und wie sie die Pilgerherberge im Alltag oder einen wie auch immer gearteten Pilgertreff auch ohne mein Zutun organisieren können, wie sie die Arbeit auf mehreren Schultern verteilen können. Gern öffne ich die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag, damit Ihr hier darüber diskutieren und Euch finden und austauschen könnt. Ich bin sicher, ich bin nicht unersetzlich und Ihr werdet etwas Gutes auf die Beine stellen können.

¡Adios! Adieu! Adeus! Ciao! Ade!   Gabriele

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5 Antworten to “Mein letzter gelber Pfeil”

  1. Uta 10. Juni 2017 um 14:36 #

    Liebe Gabriele, Du hast alles so toll und mich zur Pilgerliebhaberin gemacht! TausendDank!

  2. Anne G Kraemer 10. Juni 2017 um 18:16 #


    https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsAlles gute für dich. Ja, die Kräfte muss man sich einteilen . Gern würde ich den camino noch mal gehen . Aber das wird wohl nichts mehr . Auch Aufgaben in der Gemeinde habe ich abgeben müssen . Es geht einfach nicht mehr so leicht wie in der Vergangenheit. Danke für deine Arbeit und die News. Und vor allem wünsche ich dir den Schutz unseres Gottes. Aus Hl.Geist liebe Grüße Anne Krämer
    Schöne Grüsse Anne Kraemer
    (Vom iPhone)
    >

  3. strickliesel2 10. Juni 2017 um 20:14 #

    Liebe Gabriele,

    wir sind uns im letzten Jahr zufällig begegnet, als ich noch auf den letzten Drücker einen Pilgerpass für den Brandenburger Jakobsweg brauchte von Frankfurt – O. aus Wir haben uns dann noch einmal im Garten von Schefflers in Sieversdorf begegnet, dorthin hattest Du Deine Uni-Gruppe geführt. ICh möchte mich ganz herzlich für Dein Engagement bedanken. Auch wenn ich selbst nie in der Pilgerherberge im Alltag aufgeschlagen bin, habe ich eure Aktivitäten per Newsletter gerne verfolgt. Alles hat seine Zeit und nun Alles Gute für Dich, Kraft und Energie für dei neuen Wege,
    Sandra

  4. Silvia Scheffler 12. Juni 2017 um 16:46 #

    Liebe Gabriele, leider habe ich die Pilgerherberge im Alltag nie besucht. das tut mir Leid. Ich wünsche Dir Gutes und Gottes Segen auf deinem Camino der Zukunft . Immer bist Du , pilgernd oder nicht pilgernd, in meiner Pilgerherberge in Sieversdorf jederzeit gern gesehen.
    Ich stelle gern meine Pilgerherberge an der Orgelwerkstatt bereit als gelegentlichen Treffpunkt aller Pilgerfreunde, nur: organisieren kann ich das – der Arbeitsfülle geschuldet- leider nicht.
    Also, Pilger die sich austauschen wollen und nun keinen Ort mehr haben : Ihr seid herzlich willkommen in der Sieversdorfer Herberge, wenn Ihr initiativ werdet.
    Herzlich Silvia

  5. Doris Gandlau 18. Juli 2017 um 21:36 #

    Für jeden von uns gibt es irgendwann Grenzen, wo es einfach nicht weiter geht: Wo vielleicht die Unterstützung fehlt, auf die man gehofft und gebaut hat / wo die Schwierigkeiten zu groß geworden sind / wo die eigene Kraft einfach nicht mehr reicht….
    Ich habe gerne das Forum gelesen, ich war auch mal dort bei euch und ich wünsche allen Pilgern – die der Vergangenheit und die der Zukunft – dass es weitergehen kann!
    2015 bin ich den Camino Francais in Spanien gegangen, unbeschreiblich, wie schön das ist! Wichtig, diese große Freude und das tiefe Empfinden weiter zu geben.
    Darum dir und deinem Gefährten DANKE für die geleistete Arbeit und alles Gute für die Zukunft, deine Entscheidung ist mit Sicherheit richtig, selbst wenn sie eine große Lücke hinterlässt.
    Alles Gute und Gottes Segen auf allen deinen Wegen
    Herzliche Grüße Doris

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