Tag Archives: Jakobsweg

10. Juli 2015, 19.15 Uhr: Hola, je speak pellegrino – Sprache auf dem Camino

29 Jun

Aus aktuellem Anlass eine Bitte für Pilgerpass-Suchende: Bitte geht nicht einfach in das Büro des Herz-Jesu-Kloster im St. Katharinenstift noch ins Pfarrbüro von Corpus Christi. Dort gibt es keine Pilgerpässe, wirklich!! Außerhalb der Treffen nur in eiligen Fällen bei mir direkt und dafür muss man mit mir gemailt oder gesprochen haben. Und bitte schaut VORHER auf unsere Seite, ob wir an dem Freitag überhaupt da sind. Das letzte Mal war Kino, davor Probepilgern, da sind einige umsonst dort gewesen.

Sprachliche Brückenschläge erforderlich...

Sprachliche Brückenschläge erforderlich…

Liebe Pilgerinnen und Pilger, peregrinos, pilgrims, pelerins e pellegrini!

Da ich mal wieder unterwegs eine neue Sprache gelernt habe – italienisch – dachte ich, Sprache ist für uns ein gutes Thema. Nach dem Turmbau zu Babel hat der Mensch, vor allem der Pilger ja doch mehr Herausforderungen in der Kommunikation als vorher. Wie steht es denn nun damit auf dem Camino, der Via oder dem Weg?

Lasst uns vergnüglich plaudern über Eure Geschichten und Situationen mit Sprache auf dem Camino, über notwendige Wörter, über Grammatik und Sprachen lernen vor dem und auf dem Camino. Was braucht man, was ist praktisch und was ist der Lohn der Mühe, wenn man sich tatsächlich eine Sprache aneignet. Welche Grundeinstellung hilft uns?

Versteht jeder...

Versteht jeder…

Bringt Eure Erfahrungen mit! Und wenn Ihr habt, Euer Handwerkszeug, Eure Tipps! Oder kennt Ihr ne gute App? Alles, was uns helfen kann, aus dem babylonischen Sprachgewirr zu freudvoller, informativer und intensiver Pilgerkommunikation zu kommen!

Sagt alles...

Sagt alles…

Darüberhinaus kommt uns Robert besuchen, der sich selbst als Ausrüstungsfreak bezeihnet, und wird uns etwas über den Verleih von Ausrüstungsgegenständen berichten, dafür möchte er von Euch hören, was Ihr darüber denkt, was für Euch in Frage kommt. Das machen wir am besten gleich am Anfang!

logo_jakobusgesellschaftDieser Termin ist eine gemeinsame Veranstaltung der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V. und der Pilgerherberge im Alltag.

Wie immer an dieser Stelle nochmals die relevanten Daten für alle Neuen für das Treffen am 10.07.2015:

Gemeinderäume der Kirche Mater Dolorosa/St. Katharinenstift, Greifswalder Straße 18 A (im Hinterhof), 10407 Berlin.

ÖPNV: Tram M4 (Hufelandstraße), Bus 142, 200 (Am Friedrichshain), M10 (Danziger Str./Greifswalderstraße), liegt zwischen Alex und S-Bahnhof Greifswalder Straße (Ring, S85, S8, S9)

Wir fangen um 19.15 Uhr an, so können alle, die wollen, um 18.30 Uhr an der Messe teilnehmen. Fast vor der Haustür hält die M4 – nur 4 Stationen vom Alex (Station Hufelandstraße), drum herum Supermärkte, Bäcker und Bioläden für den Last-Minute-Einkauf. Außer Alex ist auch der S-Bahnhof Greifswander Straße nicht fern, ebenso die M10.

Wir bitten um eine Raumspende/Donativo für unseren Gastgeber, die Gemeinde Corpus Christi / das Herz-Jesu-Kloster und einen sommerlichen Beitrag zum Pilgerbuffet.

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13.03.2015, 19.15 Uhr: Jakobsweg in Spanien / Praktische Tipps

1 Mrz

Faszination Jakobsweg!

Pilgern – eine Wohltat für Körper, Geist, Sinne und Seele!
Hinaus, hinaus, die Welt ist schön…

Follow your heart!

Follow your heart!

Der Jakobsweg entwickelt immer mehr Anziehung für Pilger aus aller Welt! Von den ca. 235.000 in Santiago angekommenen Pilgern waren ca. 13 % aus Deutschland. Grund genug, allen, die in diesem Jahr nach auf den Jakobsweg nach Spanien wollen, gemeinsam mit der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V., in deren Namen wir auch direkt vor Ort spanische Pilgerpässe ausstellen – ganz praktische Hilfestellung bei der Vorbereitung anzubieten – von Jakobspilgern für Jakobspilger.

logo_jakobusgesellschaftDies ist eine gemeinsame Veranstaltung der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V. und der Pilgerherberge im Alltag.

Wir werden reden über

  • Ausrüstung, Packlisten und Ultraleicht,
  • Wegeauswahl, Reiseplanung und An- und Abreise,
  • Herbergen, Pilgerverpflegung und Gesundheit unterwegs,
  • Reiseinformation wie Webseiten, Reiseführer und Smartphone-Nutzung,
  • Reisebudget und Zeitplanung,
  • Pilgern als Glaubensweg und christliche Beherbergung,
  • Santiago de Compostela – was, wie, wo
  • und was Sie sonst noch wissen wollen – bringen Sie ihre Fragen mit!

    Sommer-Packvorschlag

    Sommer-Packvorschlag

Alle Pilger, die schon unterwegs waren, bitten wir um das Mitbringen von bewährter Ausrüstung, gern auch schon fertig gepackte Rucksäcke, aber gern auch besonders praktische Lieblingsstücke, Eure Reiseführer oder sonst etwas, was ihr besonders empfehlen wollt.

Die Herberge in Ribadiso

Die Herberge in Ribadiso, so schön ist’s unterwegs

Probepilgern 2015

Auch in diesem Jahr werden wir ein Probepilgern veranstalten – gemeinsam mit der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V.  – und zwar am 9. und 10. Mai auf der Strecke Frankfurt/Oder – Lebus – Sieversdorf – Jacobsdorf. Diesen Weg wollen wir aufgrund des Datums insbesondere dem Dank für 70 Jahre Frieden in Deutschland widmen. Wir werden also in der Friedenskirche in Frankfurt/Oder beginnen. Natürlich werde ich versuchen, Euch den Weg wieder so schön wie möglich zu machen…  Die Kosten betragen inkl. Vorbereitung, Gruppentickets, Übernachtung und Verpflegung 56 €, ermäßigt 48 €, ohne Bahnfahrt 44 €. Es gibt insgesamt 30 Plätze, von denen seit dem letzten Treffen schon 13 vergeben sind. Wer teilnehmen möchte, der melde sich bitte hier an, Anmeldeschluss ist der 20. April 2015. Ich schicke dann rechtzeitig alle Informationen per Email an die Teilnehmer.

Auf dem Weg nach Lebus

Auf dem Weg nach Lebus

Wie immer an dieser Stelle nochmals die relevanten Daten für alle Neuen für das Treffen am 13.3.2015:

Gemeinderäume der Kirche Mater Dolorosa/St. Katharinenstift, Greifswalder Straße 18 A (im Hinterhof), 10407 Berlin.

ÖPNV: Tram M4 (Hufelandstraße), Bus 142, 200 (Am Friedrichshain), M10 (Danziger Str./Greifswalderstraße), liegt zwischen Alex und S-Bahnhof Greifswalder Straße (Ring, S85, S8, S9)

Wir fangen um 19.15 Uhr an, so können alle, die wollen, um 18.30 Uhr an der Messe teilnehmen. Fast vor der Haustür hält die M4 – nur 4 Stationen vom Alex (Station Hufelandstraße), drum herum Supermärkte, Bäcker und Bioläden für den Last-Minute-Einkauf. Außer Alex ist auch der S-Bahnhof Greifswander Straße nicht fern, ebenso die M10.

Wir bitten um eine Raumspende/Donativo für unseren Gastgeber, die Gemeinde Corpus Christi / das Herz-Jesu-Kloster und einen spanischen Beitrag zum Pilgerbuffet. Bienvenidos!

13. Juni 2014, 19.15 Uhr: Der Apostel Jakobus und Jakobuskirchen

7 Jun

„Wo simmer denn dran? Aha, heute krieje mer de Jakobus. Also, wat is en Jakobus, wat is en Jakobsweg? Da stelle mehr uns janz dumm….“ (frei nach Feuerzangenbowle/Heinrich Spoerl)

Können wir auch, denn wir haben Glück und es gibt:

Ein(en) Vortrag von Randolf Fügen

Auf dem Jakobsweg

Auf dem Jakobsweg

„Als Pilger laufen wir Jakobswege oder Jakobuswege oder Wege des heiligen Jakobus?

Ist Jakobus diese Wege gelaufen? Oder warum werden die Wege so genannt?

Und wer war eigentlich dieser Jakobus? Was wissen wir von ihm?

Berichtet uns die Bibel nicht von mehreren Personen, die Jakobus heißen?

Jakobusstatue in der Kirche von Walddrehna

Jakobusstatue in der Kirche von Walddrehna

Und wie sieht es mit den Jakobuskirchen aus? Oder den Jakobskirchen?

Einen Einblick in die Welt des Jakobus möchte ich am Freitag den 13. Juni geben.

Themen an diesem Abend werden u.a. sein:

  • Die Biografie (und was wir davon wissen),
  • Legenden (was Hühner mit Jakobus zu tun haben)
  • Ikonografie (Wie erkenne ich eine Jakobusfigur in einer Kirche) und
  • Was es zu Jakobskirchen zu sagen gibt

Wie immer an dieser Stelle nochmals die relevanten Daten für alle Neuen:

Gemeinderäume der Kirche Mater Dolorosa/St. Katharinenstift, Greifswalder Straße 18 A (im Hinterhof), 10407 Berlin.

ÖPNV: Tram M4 (Hufelandstraße), Bus 142, 200 (Am Friedrichshain), M10 (Danziger Str./Greifswalderstraße), liegt zwischen Alex und S-Bahnhof Greifswalder Straße (Ring, S85, S8, S9)

Wir fangen um 19.15 Uhr an, so können alle, die wollen, um 18.30 Uhr an der Messe teilnehmen. Fast vor der Haustür hält die M4 – nur 4 Stationen vom Alex (Station Hufelandstraße), drum herum Supermärkte, Bäcker und Bioläden für den Last-Minute-Einkauf. Außer Alex ist auch der S-Bahnhof Greifswander Straße nicht fern, ebenso die M10.

Als Hilfe zum Auffinden hab ich folgendes für Euch fotografiert:

So findet Ihr uns!

Den Toreingang von der Greifswalder seht Ihr im ersten Bild, dort geht Ihr hinein, dann kommt Ihr direkt auf die Hinterhofkirche Mater Dolorosa. Wer zur Messe will, geht einfach geradeaus. Wer nur zum Treffen kommt, der geht direkt vor der Kirche links durch den Toreingang und kommt dann direkt auf die zwei Türen zu. Ihr nehmt die linke und durch einen kleinen Gang, dann steht Ihr schon in der Küche mittendrin.

Der Raum ist etwas kleiner und sehr urig und gemütlich und wir müssen nicht immer so viel auf- und abbauen. Und nun das übliche:

Das Pilgerbuffet darf ruhig wieder spanisch werden!

Wir bitten um eine Raumspende/Donativo für unseren Gastgeber, die Gemeinde Corpus Christi / das Herz-Jesu-Kloster.

9.8.2013, 18.45 Uhr: Santiago ! Finisterra !

1 Aug
Bild

Die Kathedrale von Santiago und die Praca de Obradoiro als Panoramaaufnahme – Foto von Andreas Glowienk

Unser August-Termin / Neuer Ort, neue Uhrzeit

Aufgrund der Referenten-Absage habe ich spontan das Thema unseres nächsten Treffens geändert – eigentlich war es sogar so, dass ich am Morgen die Idee für ein neues Thema hatte und ein paar Stunden später die Absage kam… Und alle, die dachten, es wäre doch der Paella-Abend: Nein, Johannes leitet am Samtag eine Pilgergruppe und möchte daher am Abend vorher nicht „in die Bütt“. Die Paella  gibt  es – soweit ich es voraussagen kann  – es im September.

Meine Idee für einen lauschigen Augustabend ist etwas, bei dem ganz viele mitmachen können: Alle die, die schon in Santiago und  Finisterra (auch gern Muxia) angekommen sind, hatten dort ihre besonderen Erlebnisse, speziellen Orte, Menschen, Gottesdienste, Rituale, Momente, Ausblicke, Erinnerungen, Begegnungen, Unterkünfte, Bars, Musik – was auch immer! Wollen wir das miteinander teilen?

Kap Finisterra - Bild von Grela

Kap Finisterra – Bild von Grela

Bringt also alle Eure kleinen oder großen Geschichten mit, Fotos, Videos, Eure Tipps, was man Eurer Meinung nach in Santiago oder Finisterra nicht verpassen darf. Druckt Eure Tipps etc. ruhig aus, damit wir alles hinterher auch visualisieren können und nichts vergessen wird, denn ich werde es hinterher auf unserer Seite zusammenfassen.

Vigilia am Sonnabend - symbolisches Verbrennen des Dunklen unserer Vergangenheit

Vigilia am Sonnabend – symbolisches Verbrennen des Dunklen unserer Vergangenheit

Es wird also ein Abend sein, in dem wir sehnsüchtig in Erinnerungen schwelgen können und vielleicht gleich Infos mit Pilgerbuffet verbinden.

St. Clara in Berlin Neukölln

St. Clara in Berlin Neukölln

Etwas wird jedoch ganz anders sein:

Die Pilgerherberge im Alltag zieht um, wir haben eine neue Uhrzeit und einen neuen Standort. Wir beginnen um 18.45 Uhr, damit es nicht immer gar so spät wird und Menschen mit längerer Anreise es leichter haben. Ab August ist unser Gastgeber die Gemeinde St. Clara in Berlin Neukölln in der Briesestraße 17. Um 18.00 Uhr ist dort auch die Messe, d.h. man kann wieder den Besuch unserer Pilgerherberge mit einem Messebesuch verbinden.

http://www.sankt-clara.de/

Anreiseanleitung:

U7 Rathaus Neukölln oder Karl-Marx-Straße, Bus 104, 168 Platz der Stadt Hof. Der nächste S-Bahnhof ist Neukölln (Ringbahn),, und von dort aus ist es nur eine Station mit der U-Bahn. Das Parken auf der Straße ist hier kostenlos. Am Rathaus Neukölln kann man auch vorher noch alles einkaufen, wenn man noch keinen Beitrag zum Pilgerbuffet hat. Hinein in den Pfarrsaal geht es hier:

Eingang zum Pfarrsaal St. Clara

Eingang zum Pfarrsaal St. Clara

und dann gleich rechts die Treppe hoch und in den ersten Stock.

Denn das gibt es weiter, bitte also etwas zum Essen oder Trinken mitbringen! Unser Pilgerbuffet können wir spanisch bis sommerlich gestalten. Auch hier werden wir wie bisher auch immer für die Gemeinde eine Raumspende erbitten.

Pedro, Porto und die neue Pilgerherberge in Vairão

Neue Herberge auf dem Caminho Português – Bild von der Webseite per URL eingefügt

Hier der Text von Sybille Yates:

Beim letzten Termin im Juni war Pedro zu Besuch. also hier nur schnell ein Update über Pedro’s Projekt. Es gibt darüber nun eine Webseite, die aber noch im Aufbau zu seien scheint und auch, wenigstens im Moment, nur auf portugiesisch ist. Wer sich trotzdem dafür interessiert: http://mosteirodevairao.blogspot.pt/

Interessanter, und mehrsprachig mit Bildern und Video, ist aber diese Webseite:

http://igg.me/at/monastery

Wie man sehen kann, hat die Renovierung angefangen und eine 20 Betten Herberge soll am 25ten Juli feierlich eröffnet werden. Und Spenden werden natürlich gerne entgegen genommen.-„

Ebenso erhielt ich zu diesem Thema eine Email von Frau Oefelein von der Jakobusgesellschaft Berlin-Brandenburg, die ich hier auch gleich mit reinkopiere:

Vor Kurzem habe ich mich mit Herrn Pedro Macedo aus Porto in Berlin getroffen, der mir sein Projekt vorgestellt hat.Er hat eine Initiative gestartet, um im ehemaligen Kloster Vairão nahe Vilarinho, ca. 20 km nördlich von Porto, zu gründen.
Herr Macedo ist bereits erfahrender Herbergsvater, denn er betreut schon seit einigen Jahren die Herberge in Rates, ca. 40 km nördlich von Porto und die erste offizielle Herberge auf dem Portugiesischen Weg. Weil die Pilger immer völlig erschöpft in Rates ankommen, hat er diese Initiative gestartet, um in dem ehemaligen Benediktinerkloster Vairão eine Pilgerherberge zu gründen. Das Vorhaben wurde schon von den örtlichen Behörden genehmigt und Pedro und seine Mitstreiter hoffen schon am 25. Juli — zum Fest des hl. Jakobus — die Herberge soweit hergerichtet zu haben, um sie offiziell eröffnen zu können. Für eine Grundrenovierung und Grundausstattung werden EUR 25.000 benötigt.
Es läuft seit heute eine Internet-Spendenkampagne, mit einem kleinen Videofilm in dem Pedro sich und das Projekt vorstellt (Englisch mit Deutschen Untertiteln) unter dem Link: http://vimeo.com/68942007
Auf der Seite der Kampagne ist auch die genaue Projektbeschreibung nachzulesen, mit den Details zu den benötigten Mitteln.
Die Unterstützung unserer Gesellschaft wurde ihm bereits zugesagt. Vielleicht möchten Sie mithelfen? Vielleicht könnten Sie diese Kampagne unter Ihren Mitgliedern weiterleiten und weiterverbreiten?“
__________

Zwei Dinge sind uns in der Zwischenzeit sehr zu Herzen gegangen. So denken wir erschüttert an Christian Haase, der noch im Februar bei uns zu Gast war, und an die Todesopfer des Zugunglücks bei Santiago de Compostella am Vorabend des diesjährigen Jakobus-Tages. Möge Gott Ihre Pilger-Seelen liebevoll aufnehmen und Jakobus in der anderen Welt ihr besonderer Begleiter sein. ¡Que en paz descansen! Möge er allen Hinterbliebenen die Tränen trocknen und ihnen helfen, Ihr Leben ohne ihre geliebten Menschen zu bewältigen.

19.5.2013: Jakobsweg und die Nacht der offenen Kirchen

15 Mai

Ich möchte gerne noch alle Berliner Pilger auf  folgenden Event zum Thema Jakobsweg aufmerksam machen. Wir wünschen Veranstaltern und Teilnehmern viel Vergnügen und „Buen Camino de la noche“:

Nacht der offenen Kirchen – per Original-URL von http://www.offenekirchen.de eingefügt

Evangelisch-methodistische Christuskirche / Holzkirche (fk)
Richard-Sorge-Str.14715, 10249 Berlin
Anfahrt:
U5, Frankfurter Tor
Tram M10, Tram 21 Bersarinplatz
geöffnet ab: 17.30 Uhr
„Buen Camino!“ – Pilgern auf dem spanischen Jakobsweg
Er ist 1200 Jahre alt und spätestens seit Hape Kerkelings Bestseller „Ich bin dann mal weg“ so populär wie lange nicht mehr: der Jakobsweg. Er lockte die Pilger des Mittelalters mit der Vision, dass sich an seinem Ende der Himmel für sie öffnet. Heute pilgern viele, weil sie zu sich selbst finden wollen.
Wir laden Sie ein, sich in der Pfingstnacht mit uns „virtuell“ auf den Jakobsweg zu begeben: anhand von Bildern, Büchern und Filmen, Reiseberichten und einer Gesprächsrunde mit Pilgerinnen.
18.00 Uhr: Gottesdienst und Kindergottesdienst
„Unterwegs im Namen des Herrn. Vom Pilgerweg des Glaubens“
19.00 Uhr: „Impressionen vom Jakobsweg“
Vernissage mit Fotografie, Malerei und Grafik
Es stellen aus: Mitglieder des Kunstvereins „MAL-HEURE/Studio Otto Nagel e.V.“
20.00 Uhr: Film
21.00 Uhr: „Mein Jakobsweg, dein Jakobsweg…“
Gesprächsrunde mit Menschen, die sich aufgemacht haben.
22.00 Uhr: „Der Jakobsweg literarisch“ – Wir stellen einige der unzähligen Pilgerbücher vor
23.00 Uhr: „Tag für Tag, Schritt für Schritt“ – Bilder und Eindrücke von Ines Külper u.a.

10. Mai 2013, 19.45 Uhr: Pilgern mit Partner und Familie

21 Apr

Das fünfte der Ge(h)bote des Pilgerns heißt: Geh alleine. Die Begründung heißt: Du kannst besser in dich gehen und offener auf andere zugehen.

Ist das wahr? Können wir wissen, dass es wahr ist? Es passt gut zu unserer heutigen Selbstverwirklichungskultur, aber es deshalb zu einem „Gebot“ erheben? Wir meinen: NEIN! Es ist lediglich eine Alternative von vielen! (Vor allem, wenn wir an unser kürzliches Probepilgern denken, wo wir mit 25 Teilnehmern eine wahrhaftig tolle  Zeit hatten. 🙂 )

Als Kontrastprogramm wollen wir daher heute uns heute mit den den Möglichkeiten und Vorteilen des gemeinsamen Pilgerns befassen, genauer gesagt das Pilgern mit dem Partner und dem Pilgern mit den eigenen Kindern oder anderen Familienangehörigen. Hierzu haben wir (bzw. sind dabei), besondere Gäste einzuladen:

CIMG1697

Treffen am 25km-Stein

Als Santiago und ich 2010 auf den O Cebreiro aufstiegen, da begegneten wir kurz vor La Faba einer Familie mit Kindern, den Eltern Monika und Werner und den Kinder Isabella, Alexandra und Benedikt im Alter von 9 – 13 Jahren. Wir waren schwer beeindruckt von diesen Kindern, wie sie diese Königsetappe des Camino Francés fröhlich meisterten. In La Faba machten wir das erste Mal gemeinsam Pause bei ein Eis. In den nächsten Tagen und bis Santiago trafen wir uns immer wieder – was bedeutet, dass diese Kinder in ähnlichen Tagesetappen liefen wie wir -(wer uns kennt, der weiß, dass diese Etappen meist so um die 30 km betragen). Es war eine Freude, ihnen immer wieder zu begegnen. Sie wollen zu unserem Termin dazukommen. Wer also jemals in seinem Herzen bewegt hat, mit den eigenen Kindern zu pilgern, für den ist dieser Termin ein Muss. Die Kinder am besten gleich mitbringen, damit sie sich mit Isabella, Alexandra und Benedikt direkt austauschen können, wie es denn so ist.

Über das Thema „Pilgern mit dem Partner“ können nicht nur wir etwas erzählen, sondern auch Renate und Tristan, die 2012 gemeinsam den kompletten Camino Francés gelaufen sind. Ich glaube mich zu erinnern, dass dies nahe ihres 40-jährigen Ehejubiläums war.

Noch bin ich dabei, weitere Mitredner zu kontaktieren, wünscht mir Glück, damit wir dieses Thema wirklich abrunden können. Wer meint, unseren Abend zu diesem Thema auch bereichern zu können, der melde sich bitte unter

pilgerforumberlin@gmx.de

Wir würden uns also freuen, wenn an diesem Abend besonders viele Familien mit dabei sind, die so eine neue Form der Gemeinsamkeit entdecken können.

Wie immer an dieser Stelle nochmals die relevanten Daten für alle Neuen:

Gemeinderäume der Herz-Jesu-Kirche

Schönhauser Allee 182, 10119 Berlin
das ist so ein Hofeingang in einer roten Backsteinmauer.
ÖPNV: U2 U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz, Tram 8, Bus 142

Wir bitten um eine Raumspende/Donativo für unseren wundervollen Gastgeber, die Herz-Jesu-Gemeinde  und einen Beitrag zum Pilgerbuffet.  Wie  immer können wir an diesem Abend auch Pilgerpässe ausstellen. Aufbrechende Pilger können vor dem Treffen am Ende der Abendmesse ab 19.00 Uhr einen Pilgersegen erhalten – eine Voranmeldung für den Segen ist bei uns erforderlich, wir leiten es dann an das Pfarrbüro weiter.

Falls unter diesem Artikel Werbung auftaucht oder Buttons für Soziale Netzwerke, so bitte ich um Nichtbeachtung bzw. Nutzung auf eigene Gefahr, da ich weder den Inhalt kenne noch weiß, wo Eure Daten landen, wenn Ihr das anklickt.

8. Maerz 2013, 19.45 Uhr: Der Jakobsweg in Spanien – Ausruestung und Tipps

26 Feb

Jakobsweg in Ages, kurz vor Burgos

Die Pilgersaison 2013 naht, einige brechen sogar schon auf. Daher – in unserer jungen Tradition -im Maerz fuer alle Neupilger unser Beratungsabend fuer alle Fragen, was das Pilgern auf dem Jakobsweg in Spanien bedeutet:  was Ihr braucht und vor allem nicht braucht. Es gibt Antworten von erfahrenen Pilgern auf alles, sogar dass, was Ihr noch nicht gedacht hattet zu fragen. Wir sprechen ueber Ausruestung, Routenwahl und Planung, Anreise, Zeitbedarf, Herbergen, Essen, Reisebudget, Reisefuehrer, Vorbereitung, Pilgern als Glaubensweg und christliche Aufnahme, Blasen und sonstige koerperliche Malessen und natuerlich Santiago de Compostela. Gern stellen wir Euch auch am gleichen Abend noch Pilgercredenziale im Namen der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion aus.

Als speziellen Gast habe ich diesmal Christine aka German Tourist eingeladen. Sie ist letztes Jahr den Camino del Norte und den Camino Primitivo gelaufen, das war aber nur Teil Ihres 4500 km langen Trips. Sie fuehrt ein Outdoor-Leben, inzwischen ist sie ueber 28.000 km gewandert, ueber 16.000 km Fahrrad gefahren und ueber 5000 km gepaddelt. Christine bringt ihre Ausruestung mit, sie ist „UL“-Wanderer – Ultraleicht. Wer sich vorab schon informieren moechte, der schaut schon mal hier:

http://christine-on-big-trip.blogspot.de/

Darueber hinaus bitte ich natuerlich alle, die schon gelaufen sind, viel gelaufen sind – und davon gibt es doch unter Euch einige – ebenso ihre Ausruestung oder das, was Ihr als das Beste daran empfindet,  als Anschauungsmaterial mitzubringen. Das macht es immer besonders praktisch und im Erfahrungsaustausch viel verstaendlicher. So koennen teilweise alte Hasen auch noch was lernen.

Herberge von Najera

Und weil wir uns in Spanien befinden, werden wir natuerlich unserem Pilgerbuffet wieder eine spanische Note verleihen. Tapas, Vino Tinto, Tarta de Santiago – von pikant, salzig bis suess ist alles erwuenscht.

Wie immer an dieser Stelle nochmals die relevanten Daten für alle Neuen:

Gemeinderäume der Herz-Jesu-Kirche

Schönhauser Allee 182, 10119 Berlin
das ist so ein Hofeingang in einer roten Backsteinmauer.
ÖPNV: U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz, Tram 8, Bus 142

Wir bitten um eine Raumspende/Donativo für unseren wundervollen Gastgeber, die Herz-Jesu-Gemeinde.  Wie  immer können wir an diesem Abend auch Pilgerpässe ausstellen. Aufbrechende Pilger können vor dem Treffen am Ende der Abendmesse ab 19.00 Uhr einen Pilgersegen erhalten – eine Voranmeldung für den Segen ist bei uns erforderlich, wir leiten es dann an das Pfarrbüro weiter.

Wie Ihr vielleicht an meinem Geschreibsel merken koennt, mein Computer ist z.Z. kaputt und ich muss mich anderweitig behelfen. Wenn zur Zeit etwas liegenbleibt, dann liegt es daran – ich bitte um Entschuldigung.

Auf zwei Dinge moechte ich Euch noch aufmerksam machen.


Pilgern nach Jerusalem

Zum einen auf den Pilger Elijah Maria aka Thomas-Joachim Uhlig, der auf dem Weg nach Jerusalem ist:

http://www.jerusalem-ruft-frieden.org/

und seinen interessanten und spannenden Blog:

http://www.elijah-maria.blogspot.de/

Er koennte Spenden sehr gut fuer seine schoene und friedvolle Mission gebrauchen!

Jakobusgesellschaft Brandenburg Oderregion

Am 17.03 tagt die Jakobusgesellschaft bei uns und freut sich auch über Besucher, welche noch nicht Mitglieder sind. Der interne Teil ist ab 14 Uhr beendet. Danach wird ueber die Wege gesprochen und alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Ort ist ebenfalls Pfarrsaal Herz-Jesu, wie auch sonst oft bei unseren Treffs, Adresse siehe oben.

Falls unter diesem Artikel Werbung auftaucht oder Buttons für Soziale Netzwerke, so bitte ich um Nichtbeachtung bzw. Nutzung auf eigene Gefahr, da ich weder den Inhalt kenne noch weiß, wo Eure Daten landen, wenn Ihr das anklickt.

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