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6. – 25.10.2015: Via Francigena von Siena nach Rom und Bistumswallfahrt

11 Jul

Via Francigena LaziumUnsere geplante Strecke von Siena nach Rom habe ich nun probegelaufen, die Übernachtungen ausprobiert und was soll ich Euch sagen: Das wird einfach wunderbar! Die Landschaft ist wirklich ein Traum, die Via Francigena – wenn man den richtigen Zeichen folgt – eine wirklich naturnahe Strecke. Diese Tour ist eine ganz besondere Gelegenheit, die so nicht so schnell wiederkommt: Pilgern auf der Via Francigena zur besten Jahreszeit führt uns in Rom in die fantastisch organisierte Bistumswallfahrt mit vielen Highlights in Glaube, Gemeinschaft und Kultur über.

Siena Skyline – unser Startort

Schon Siena als Startort – begeisternd! Die Landschaft: die hügelige Toskana mit Feldern, Weinbergen, alten Burgen, Latium mit den weiten Ausblicken und der Augenweide Lago di Bolsena und bis La Storta quer durch die wunderschönste Natur! So herrlich malerische Dörfer und fasznierende mittelalterliche Altstädte! Ganz abwechslungsreiche Unterkünfte von einfach bis luxuriös zum Pilgerpreis.

Via Francigena in der ToskanaSo viele Geschichten in den Orten, so viele Kirchen von prachtvoll über uralt und urgemütlich zu atemend von tiefer Spiritualität.  Der Oktober wurde mir von den Italienern sehr ans Herz gelegt, da soll es mit am schönsten sein! Viele Farben und das Wetter nicht ganz so heiß. Die letzten 6 Plätze warten noch gespannt auf ihre Mitpilger, also meldet Euch an:

http://www.erzbistumberlin.de/glaube/wallfahrtenpilgern/bistumswallfahrt-nach-rom/onlineanmeldung-zur-fusswallfahrt/

Da schon jetzt und bis Ende Juli die Anmeldung für die „Besonderen Orte“ in Rom läuft, könnt Ihr Euch mit einer baldigen Anmeldung noch Eure Lieblingsorte aussuchen. Die Daten:

  • Via Francigena 1Von Siena nach Rom nach pilgern
  • 250 km an 12 Lauftagen, ca. 25 km/Tag
  • Traumhaft schön: Süd-Toskana, Lazium, Lago di Bolsena
  • Übernachtungen in Pilgerherbergen, städt. Unterkünften, Jugendherbergen und Klöstern
  • 1 Tag Aufenthalt in Siena zur Einstimmung
  • Zur Ankunft in Rom gemeinsamer Besuch des Petersdoms und Abholung der Pilgerurkunde
  • 5 Tage Aufenthalt in Rom, Teilnahme am allgemeinen Programm der Bistumswallfahrt nach eigener Wahl
  • Übernachtung in Rom in Gruppenunterkünften nahe Piazza Navona bzw. spanische Treppe
  • Rucksack und Schlafsack sind erforderlich, kein Gepäcktransport.
  • Max. 20 TeilnehmerInnen, noch 4 freie Plätze.
  • Vorbereitungstreffen: 11. September 2015, 19.15 Uhr anlässlich des September-Termins der Pilgerherberge im Alltag
  • Gesamtpreis: 730 Euro (Pilgerpass, Pilgerpaket Rom,  alle Übernachtungen auf der Strecke und in Rom, tlw. Frühstück und Abendessen und die Begleitung)
  • Flugreise nach Rom ist selbst zu buchen

Landschaft Lazium1

Ein toller Vortrag: Jana und Kerstin auf der Via Francigena!

16 Mai

Herrschaftszeiten, da wurde uns am 13. Mai etwas geboten!

Jana und Kerstin Hofmann lieferten uns einen Vortrag der Sonderklasse ab über ihre Pilgerwanderung von Konstanz nach Rom – 1500 km! Fast allen lief das Wasser im Munde zusammen und unsere Füße wollten Flügel bekommen. Tolle Bilder, aufregende und herzenserwärmende Erlebnisse und zwei Vortragende mit ansteckender Freude und Begeisterung. Der Abend verging viel zu schnell! Wer nicht da war, hat eindeutig was verpasst!

Jana Hofmann: Auf der Via Francigena

Mit jeder Menge Zuversicht und erfahrungsreich durch die vorangegangenen Pilgerreisen, brachen Jana und Kerstin im Juli 2010 in Konstanz auf, mit dem Ziel „Rom“. Ihre Reise auf der Via Francigena ist mit dem Camino Francés nicht zu vergleichen. Glowi kommentierte ganz deutlich: „die Eindrücke Eures Vortrages haben mich total begeistert. Wie ihr mich kennt, gab es tatsächlich Momente, wo ich versucht war das Ziel SdC gegen Rom einzutauschen. Gegen das, was ihr auf dem Weg gen Süden geleistet habt, scheint der Camino Frances wie ein Strandurlaub auf Malle.“

Die Bilder vom Jakobsweg in der Schweiz ein Gedicht, aber sie zeigten auch, dass einiges an Höhenmetern zurückzulegen war. Die Gastfreundschaft der Schweizer muss großartig gewesen sein, was bei einer ganz anderen Infrastruktur als auf dem spanischen Jakobsweg auch wohl auch gut so ist. Und wenn es auf einem Weg weniger Pilger gibt, sind die Begegnungen mit den Einheimischen oft ein würdiger Ersatz. Der Bericht vom Bett im Kuhstall war ein Highlight. Und uns wurde klar, man muss sich auch was trauen unterwegs und einfach fragen: „Klopfet an und euch wird aufgetan.“

Jana Hofmann: Jakobsweg in der Schweiz

Die Überquerung des 2469m hohen Sankt Bernhard Pass mit Kerstins Geburtstag auf dem Gipfel konnten wir von Herzen mitempfinden, was für ein Timing. Das war wohl steil und ordentlich bergauf, aber vom Erlebnisgehalt doch ein Hammer.

Jana Hofmann: Via Francigena

Das Abenteuer aus den Reisfeldern Norditaliens brachte echtes Gänsehautfeeling. Und die christlichen Kunstschätze, die dort am oder nah am Weg liegen, waren beeindruckend, die Augen saugten die Bilder begierig auf. Die Geschichte von Jana und dem Zeichen ihres Opas an der Kirchendecke: einfach herzergreifend wundervoll. Die Via in der Toskana, besonders auch San Gimignano und Siena – ach – aber sofort möchte man da aufbrechen.  Und Janas Begegnungen, nachdem Kerstin in Mailand abreisen musste, wirkten einfach vom Feinsten: die Verbundenheit von Janas 5-köpfiger Pilger-Gruppe war einfach spürbar. Der erste Blick vom Berg der Freude über Rom, die ewige Stadt, der Besuch am Grabe Petri:

Jana, wir gönnen es Dir von ganzem Herzen, beneiden Dich aber tüchtig!

Jana Hofmann: Impressionen aus der Toskana

Es war ein schöner Abend, trotz ca. 400 Bildern keine Sekunde der Langweile, dabei ein schönes italienisches Buffet – Grit hatte uns sogar Tiramisu gezaubert. Ja, und echt lecker Rotwein hatten wir… Kann man sich mehr von einem Abend wünschen? Nee, es war echt schön!

Solange wie die Technik gerüstet wurde, gab es auch noch ein paar administrative Fragen, was wir denn Schönes in Zukunft planen. Und da bitten wir um Euer Feedback!

Aber zunächst: Grit Ott hält einen Vortrag über ihren Camino in Berlin!!!!

Am Freitag, den 27. Mail um 19.00 im Gemeindesaal der Philippus-Gemeinde, Stierstr.18 (S-Bahn: Friedenau, Bus M 48 oder M 85 bis Rathaus Friedenau)
Ich habe ihr Buch gelesen, es hat mich sehr angesprochen. Ihr Vortrag macht vor allem auch all denen Mut, sich auf den Weg zu machen, die sich den Camino (noch) nicht so ganz zutrauen. Wird schon! Hingehen! Lohnt sich!

Noch mehr gemeinsames Pilgern noch in 2011

Wann habt Ihr wieder Lust? Anfang September könnten wir wieder ein Wochenende laufen, oder wollen wir auch noch eines im Juli einschieben?

Pilgern für einen guten Zweck/Charity-Pilgern

Wir können unsere Pilgertour auch mit dem Sammeln von Geld für einen guten Zweck verbinden. Bei meinem Urlaub in Irland habe ich das kennengelernt, es hat mich sehr berührt. Jeder sucht sich ein paar Sponsoren und am Schluß können wir eine gute Sache fördern. Könnte auch eine 1-Tages-Tour sein. Wer hat dazu Ideen und Vorschläge?

Start des Charity Walk für autistische Kinder in Irland auf dem Wicklow Way

Neue Jakobsgesellschaft in Brandenburg

Und dann hat sich jetzt in unser Region eine neue Jakobsgesellschaft gegründet, die

JAKOBUSGESELLSCHAFT BRANDENBURG-ODERREGION E.V., mehr siehe folgender Link.

http://www.jakobswege-brandenburg.de/

Wenn die Arbeit an dem weiteren Ausbau der Jakobswege in Brandenburg fördern und auf dem Laufenden bleiben wollt, dann ist doch eigentlich eine Mitgliedschaft Ehrensache, oder?  Wir werden uns jedenfalls vernetzen!

Also, schreibt uns!

Vortrag 13.05.2011: Alle Wege führen nach Rom…

11 Apr

…wirklich??

Jana Hofmann lief von Konstanz nach Rom. Auf einer Teilstrecke wurde sie von ihrer Mutter Kerstin begleitet. Am 13. Mai 2011 um 20.00 Uhr werden sie in der „Pilgerherberge im Alltag“ in den Räumen der Herz-Jesu-Kirche in Berlin-Mitte, Schönhauser Allee 182 darüber berichten. Bringt daher, um den Eindruck perfekt zu machen, für unser Buffet etwas aus Italien oder der Schweiz mit!

Jana Hofmann: Auf der Via Francigena

Mit jeder Menge Zuversicht und erfahrungsreich durch die vorangegangenen Pilgerreisen, brachen wir im Juli 2010 in Konstanz auf, mit dem fernen Ziel:

Rom.

Schon sehr bald sollten wir feststellen, dass dieser Weg in keinster Weise mit seiner großen spanischen Schwester verglichen werden kann.

Wir liefen insgesamt sicher 50 zusätzliche Kilometer, weil wir uns mit einer beinahe schon erschreckenden Regelmäßigkeit verliefen. Die Wegweiser waren einfach sehr spärlich, wenn denn überhaupt welche vorhanden gewesen sind. Und da mein Ziel, vor der Reise zumindest eine gewisse Basis der italienischen Sprache zu erlernen irgendwo zwischen Alltag, Arbeit und Prüfungsvorbereitung zum Erliegen gekommen ist, war es auch nicht immer einfach, sich mit den Einheimischen zu verständigen.

Jana Hofmann: Jakobsweg in der Schweiz

Doch wir kamen voran, Meter für Meter und irgendwie hat sich immer alles zum Positiven gewendet. Nach insgesamt neun Wochen kam ich in Rom an – und konnte nicht nur auf etwa 1500 Kilometer zurück blicken, sondern auch auf eine ganze Menge Erlebnisse und wehmütiger Erinnerungen.

Jana Hofmann: Via Francigena

Das Gefühl, den 2469m hohen Sankt Bernhard Pass zu bezwingen und dort Geburtstag feiern, werde ich nie vergessen. Ebenso wenig die Tatsache, dass ein Ehepaar, das uns in ihrem Garten schlafen ließ, uns mit einem selbstgebackenen Kuchen für die nächste Etappe ausstattete. Oder aber die Nahtoderfahrungen inmitten der Reisfelder, als alles schon verloren schien. Und dann natürlich, etwa 200 Kilometer vor Rom, als endlich die ersten anderen Pilger auftauchten und man wieder diese magische Art der Verbundenheit untereinander spürte.

Jana Hofmann: Impressionen aus der Toskana

Wir möchten euch einladen, euch mit uns nochmals auf diese Reise zu begeben – vielleicht nicht im Umfang von mehreren Wochen, aber immerhin für einen Abend     Begleitet uns durch die traumhafte Schweiz, über den steilen Sankt Bernhard Pass, durch öde und mückengeplagte Reisregionen im Norden Italiens und durch die unvergleichbare Toskana – um schließlich von dem Mons Gaudii – dem Freudenberg – einen ersten Blick auf Rom werfen zu können.

Wir freuen uns auf euch!

Jana & Kerstin Hofmann

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