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4.8.2017, 18.00/18.30: Wie kann es weitergehen?

22 Jul

Unsere 2 pilgernden Steyler Missionare Waldemar und Theo

Dies ist eine Nachricht von Theo Becker von den Steyler Missionaren, den viele von Euch kennen:

Die Pilgerherberge im Alltag in Berlin ist seit Juni 2017 geschlossen.

Bisher gibt es keine Termine mehr. Im Gespräch kamen wir zurück auf unsere „Pilgerherberge im Alltag in Berlin„, die seit Juni 2017 geschlossen wurde. Darauf sind sehr viele traurig; und können es nicht verstehen.
Warum. Warum, Warum !!!! ????

Um etwas zu erreichen und zu sehen  ob  Wege bestehen das einige bereit sind, neue Wege zu schaffen um unsere „Pilgerherberge im Alltag„  weiterhin offen zu halten, haben wir uns auch gestern im Gespräch unterhalten, und das Du dies mal noch Allen, über mein Schreiben hin, die Einladung verschicken würdest.  Danke von Herzen.

Letzte Woche hatten wir mit den Siena Pilgern, uns am 13. Juli, auf den plötzlichen Besuch von Fred,  (der seit drei Monaten auf den 500 Jahre,  Lutherweg war), uns mit der  Einladung von Werner Schulze,  in seine Villa, Reinickendorf getroffen.

Am Abend kam wieder das Gespräch, „Pilgerherberge im Alltag„. Daraufhin habe ich mich bereit erklärt ALLE Pilgern im Alltag einzuladen.  Heilig Geist, Bayernallee 28, am 04 August 2017, wo die Möglichkeit besteht den Gottesdienst in der Heilig  Geist. Pfarrei 18:00 Uhr mitzufeiern und anschließend um 18:30 Uhr im Pfarrsaal, oder Inner- Garten uns treffen. Ein Tisch steht bereit für Eure Getränke oder Zubereitungen abzustellen. Im englischen, „just bring your plate along„.

Dort hätten wir eine gute Gelegenheit das jeder zu Gespräch kommen kann, Die oder Der,  einen Vorschlag oder zukünftige Möglichkeiten sieht,  (Pilgerherberge im Alltag), weiter zu halten………

Somit ALLE Herzlich Eingeladen, für diesen 04 August 2007, 18:00Uhr oder 18:30 Uhr, Bayernallee 28. 14052 Berlin.

Sehr leicht zu erreichen.

S5 Heerstraße aussteigen, 7 Minuten der Preußenallee, dritter Block,  Bayernallee.

U2- Neu Westend aussteigen, Olympische Straße, links abbiegen auf der Oldenburger Allee, zweiter Block, Bayernallee.

Herzlich Willkommen.

Meldung – Kontakt :

beckertheo@hotmail.com

über WhatsApp; +49 151 27064829

Gruß,          die Steyler,         Theo und Waldemar

Mein letzter gelber Pfeil

10 Jun

Die Pilgerherberge im Alltag Berlin ist ab jetzt geschlossen.

Mein letzter gelber Pfeil auf meinem ersten Camino vor 10 Jahren vor dem Abbiegen nach Fátima

Gestern abend beim in der Pilgerherberge im Alltag zum Thema Fátima habe ich es offiziell gemacht: Ich schließe die Pilgerherberge im Alltag unter meiner Regie nach 6 1/2 Jahren. Fátima war der letzte Ort auf meinem 1. Camino, Fátima war für mich das letzte Thema in der Pilgerherberge im Alltag. Meinen letzten gelben Pfeil habe ich gezeigt. Der Grund: Ich brauche einfach mehr Energie und mehr Zeit für meine Heilpraxis und für mich. Italien hat mir meine Grenzen klar gezeigt. Ich wünsche nun allen Teilnehmern und vielfach inzwischen lieben Freunden, allen Pilgern und Pilgerinteressenten  stets einen „Buen Camino“ und Gottes reichhaltigen Segen für alle Eure Wege. Möget Ihr unterwegs – so wie ich – Gott finden und IHN stets an Eurer Seite fühlen.

Allen Beteiligten danke ich herzlich für ihre Vorträge und persönlichen Beiträge, ihre Mitarbeit, ihr Dasein, ihre Offenheit und die stete Bereitschaft zu teilen. Es war schön mit Euch! Sehr dankbar bin ich der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V. für die intensive Zusammenarbeit und die gute Informationsversorgung. Ganz besonders danke ich auch unseren Gastgebern: der Kirchengemeinde Corpus Christi und dem Herz-Jesu-Kloster in Berlin Prenzlauer Berg, der Kirchengemeinde St. Clara in Berlin Neukölln und der Herz-Jesu-Gemeinde in Berlin Prenzlauer Berg sowie allen, die uns beim Pilgern in Brandenburg bekümmert und beherbergt haben.

Und am allermeisten danke ich unserem guten Gott, der stets seine Hand über uns, seinen Geist zwischen uns und seine Liebe unter uns hatte. Was hat er nicht alles unterwegs für uns auf die Beine gestellt und stets für das bestmögliche Wetter gesorgt! Auch dem Heiligen Jakobus sei herzlichst gedankt!

Gern übergebe ich die Pilgerherberge im Alltag in neue gute Hände. Gestern abend haben die anwesenden Teilnehmer schon angefangen zu überlegen, ob und wie sie die Pilgerherberge im Alltag oder einen wie auch immer gearteten Pilgertreff auch ohne mein Zutun organisieren können, wie sie die Arbeit auf mehreren Schultern verteilen können. Gern öffne ich die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag, damit Ihr hier darüber diskutieren und Euch finden und austauschen könnt. Ich bin sicher, ich bin nicht unersetzlich und Ihr werdet etwas Gutes auf die Beine stellen können.

¡Adios! Adieu! Adeus! Ciao! Ade!   Gabriele

8. Juli 2016, 19.15 Uhr: Camino Primitivo

1 Jul
Bergpfad auf dem Camino Primitivo

Bergpfad auf dem Camino Primitivo

Über den Wolken, keine Seltenheit auf dem Primitivo

Über den Wolken, keine Seltenheit auf dem Primitivo

Liebe Pilgerinnen und Pilger und alle die, die es werden wollen,

Kleine Wege inmitten der Natur

Kleine Wege inmitten der Natur

der wunderschöne Camino Primitivo bzw. der ursprüngliche Weg ist das Thema unseren nächsten Treffens am 8. Juli. Dieser Weg war der erste, der zu Beginn der Pilgerzeit durch Alfons des 2. von Asturien eingerichtet wurde, in dessen Regierungsgebiet damals Santiago de Compostela lag, doch irgendwann mit dem Einsetzen der internationalen Pilgerbewegung verlor er an Bedeutung. Der Startort Oviedo an sich ist ein im katholisch-christlichen Sinne enorm wichtiger Pilgerort – auch jetzt noch. Heute ist der Camino Primitivo ein Weg, bei dem tatsächlich auch das ursprüngliche Pilgern erfahrbar wird… Schmale Wege, nicht so viel Asphalt, spektakuläre Panoramen, einfache Unterkünfte, viel Natur und noch nicht sooo viele Pilger.

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Bergpfad auf dem Camino Primitivo

Wir werden einen Film und Bilder über den Primitivo zeigen, Anreise und Wegalternativen aufzeigen, die Herbergssituation beleuchten und das typische und besondere dieses Weges erfahrbar machen. Natürlich soll auch Raum sein für unsere Pilgergeschichtchen unterwegs.

Alternativroute hinter Lugo an der Mera

Alternativroute hinter Lugo an der Mera

Also ein Abend für jeden, der sich zu diesem Weg aufmachen möchte, der eine ruhigere und weniger begangene Alternative zum Camino Francés sucht. Jeder, der schon da war, kann zu diesem Abend gerne beitragen. Bitte einen Beitrag zum Pilgerbuffet und Geld für die Raumspende mitbringen.

Wie immer an dieser Stelle nochmals die relevanten Daten für alle Neuen für das Treffen:

Gemeinderäume der Kirche Mater Dolorosa/St. Katharinenstift, Greifswalder Straße 18 A (im Hinterhof), 10407 Berlin. Mithilfe beim Stühlerücken vorher ist ausdrücklich erwünscht 🙂

ÖPNV: Tram M4 (Hufelandstraße), Bus 142, 200 (Am Friedrichshain), M10 (Danziger Str./Greifswalderstraße), liegt zwischen Alex und S-Bahnhof Greifswalder Straße (Ring, S85, S8, S9). Fast vor der Haustür hält die M4 – nur 4 Stationen vom Alex (Station Hufelandstraße), drum herum Supermärkte, Bäcker und Bioläden für den Last-Minute-Einkauf. Außer Alex ist auch der S-Bahnhof Greifswander Straße nicht fern, ebenso die M10.

Bienvenido/as!

Probepilgern 2016: Beelitz – Treuenbrietzen – Kropstädt (21./22. Mai)

21 Mrz

logo_jakobusgesellschaftWer kennt nicht dieses Lied, diese Moritat! Wir werden auf dem Jakobsweg Berlin-Leipzig uns die Sabinchen-Stadt Treuenbrietzen anschauen, wo wir auch übernachten werden. Das Probepilgern ist eine gemeinsame Veranstaltung der Jakobusgesellschaft Brandenburg/Oderregion e.V. und der Pilgerherberge im Alltag.

Termin: 21. – 22. Mai 2016

Am 21.5. fahren wir mit dem RE1 ab Berlin los, Zustieg ist auf der ganzen Stadtbahn möglich.

S Ostbahnhof (Berlin)                    07:29 6
S+U Alexanderplatz Bhf (Berlin) 07:33 2
S+U Friedrichstr. Bhf (Berlin)     07:37 3
S+U Berlin Hauptbahnhof            07:41 14
S+U Zoologischer Garten Bhf      07:47 4
S Charlottenburg Bhf (Berlin)     07:51 4

Startort: Spargelstadt Beelitz

Startort: Spargelstadt Beelitz

Von der Beelitz aus laufen wir auch durch Spargelfelder über Elsholz, Buchholz, Salzbrunn und Niebel nach Treuenbrietzen und übernachten dort in 2-3 Pensionen. Abends treffen wir uns alle gemeinsam in der einen Pension und – was soll ich Euch sagen – es gibt wieder Lagerfeuer und einen Grill, aber ich denke mir, warum besorgen wir uns nicht auch etwas frischen Spargel aus Beelitz, schälen ihn gemeinsam und genießen ihn fast vor Ort. Ich werde es auskundschaften bei meinem Probelauf im April, was uns das Lokalkolorit Schönes bieten kann.

Treuenbrietzen – Foto von Lienhard Schulz aus Wikipedia

Am nächsten Tag laufen wir über Rietz, Dietersdorf, Marzahna und Wergzahna nach Kropstädt zum Schloss, wo wir unsere Tour im Schlosspark ganz beseelt ausklingen lassen. Wir fahren entweder über Treuenbrietzen oder Zahna wieder zurück nach Berlin, das wird sich noch rausstellen und sind wahrscheinlich kurz nach 18 Uhr wieder in Berlin.

Noch muss ich – wie gesagt – die Einzelheiten der Tour erkunden, aber jetzt steht erstmal der Preis, damit Ihr Euch in dem folgenden Formular anmelden könnt. Die Zimmer sind zur Zeit nur geblockt, die Anmeldung ist tatsächlich bis zum 1. April (kein Scherz) erforderlich. Die Betten in der Pension Britta sind inzwischen alle ausgebucht. Im April schicke ich dann die genaue Zahlinformation und alles weitere.

 

12.2.2016, 19.15 Uhr: Von Siena nach Rom auf der Via Francigena

28 Jan

via francigena2Zu Fuß von Siena nach Rom – denn:
Wir waren eingeladen zum Fest des Glaubens!

Unsere Ankunft auf dem Petersplatz mit herzlichem Empfang vom Wallfahrtsteam, Foto von der Webseite des Erzbistums (Fotograf: Walter Wetzler)

Aber nicht nur Rom, auch unsere 14 Tage auf der Via Francigena von Siena nach Rom waren eine wundervolle Zeit!  270 km sind wir von Siena durch die Toskana und Latium nach Rom gepilgert, bei Sonnenschein und Regen, durch Weinberge, Olivenhaine, Haselnussplantagen, Wälder und Felder. Und durch ganz viele großartige Städte und Dörfer: Buenconvento, St. Quirico d’Orcia, Bagno Vignoni, Radicofani, Acquapendente,  Bolsena, Montefiascone, Viterbo, Sutri, Formello und La Storta. Wir berichten von Klöstern und unseren netten Gastgebern dort, von Begegnungen, Besichtigungen und natürlich von Rom und der fantastischen Bistumswallfahrt und den großartigen Events!  Am 12.2.2016 werden wir gemeinsam über unsere gemeinsame Pilgerreise berichten. Wer die Stimmung fühlen, jede Menge toller Bilder sehen, unsere Erlebnisse hören will und wissen oder nochmal nacherleben will, wie die Bistumswallfahrt war: Vorbeikommen!!! Bringt diesmal etwas italienisches für unser Pilgerbuffet!

logo_jakobusgesellschaftVor unserem Termin, ab 17.00 Uhr, findet die Mitgliederversammlung der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V. statt in „unserem“ Raum statt. Wer Interesse hat, eigentlich schon längst beitreten wollte oder auch nur mal reinschnuppern will, der ist herzlich eingeladen, früher zu kommen und teilzunehmen. Die Einladung findet Ihr hier: Einladung_Mitgliederversammlung

 

Wie immer an dieser Stelle nochmals die relevanten Daten für alle Neuen für das Treffen:

Gemeinderäume der Kirche Mater Dolorosa/St. Katharinenstift, Greifswalder Straße 18 A (im Hinterhof), 10407 Berlin.

ÖPNV: Tram M4 (Hufelandstraße), Bus 142, 200 (Am Friedrichshain), M10 (Danziger Str./Greifswalderstraße), liegt zwischen Alex und S-Bahnhof Greifswalder Straße (Ring, S85, S8, S9). Fast vor der Haustür hält die M4 – nur 4 Stationen vom Alex (Station Hufelandstraße), drum herum Supermärkte, Bäcker und Bioläden für den Last-Minute-Einkauf. Außer Alex ist auch der S-Bahnhof Greifswander Straße nicht fern, ebenso die M10.

Wir bitten um eine Raumspende/Donativo für unseren Gastgeber, die Gemeinde Corpus Christi / das Herz-Jesu-Kloster und einen Beitrag zum Pilgerbuffet. Ansonsten stelle ich natürlich gern wieder Pilgerpässe aus, spanische und regionale Pilgerpässe.

4.12.2015, 19.15 Uhr: 5 Jahre „Pilgerherberge im Alltag“

28 Nov
1. Treffen in der "Pilgerherberge im Alltag" in Berlin

1. Treffen in der „Pilgerherberge im Alltag“ in Berlin

Jawohl, im Dezember haben wir dann 5 Jahre voll, wer hätte das damals im November 2010 gedacht, als wir hier die erste Einladung gepostet haben? Wie die Zeit vergeht…. Auf dem Bild sehe ich z.B. Randolf, Grit, Kerstin und Jana, die alle seit der ersten Stunde dabei waren und auch alle schon Vorträge gehalten haben. Fotografiert hat Glowi, auch er ein Teilnehmer der 1. Stunde, der für unser Jubiläum Mitorganisator ist.

Die Gründung der „Pilgerherberge im Alltag“  war ein Impuls des Heiligen Jahres 2010 und meiner Pilgertour von Barcelona nach Santiago. Ich wollte der Begeisterung und Freude über das Pilgern und über Gott Raum geben, neben dem Beichtstuhl in der Kirche auch einen Freudenstuhl aufstellen.

Am 18.11.2010 habe ich den ersten Artikel online gestellt:

https://pilgerforumberlin.wordpress.com/2010/11/18/das-ziel%C2%A0pilgerherberge%C2%A0im%C2%A0alltag-in-berlin/

Vor der Kirche in Schlieben auf unserer Tour im September 2014

Vor der Kirche in Schlieben auf unserer Tour im September 2014

Inzwischen gibt 90 Artikel dort, die Seite wurde über 80.000 mal angeklickt. Wir haben meist so zwischen 20 – 50 Teilnehmer pro Abend und sind schon zweimal umgezogen. Wir sind 8 x miteinander ein Wochenende probegepilgert und es gab 3 längere Touren. Wir hatten spannende Gäste und interessante Themen, vor allem aber tolle Begegnungen, intensive Gespräche, besinnliche Zeiten und eine wachsende, bunte Gemeinschaft. Wir hoffen diesmal besonders auf viele alte und neue Gesichter in unserer „Pilgerherberge im Alltag“.

Das werden wir jetzt gebührend feiern und zwar diesmal am 1. Freitag im Monat, d.h. am

4. Dezember 2015, 19.15 Uhr

Wir werden etwas über die 5 Jahre erzählen, wir lassen die Bilder unserer gemeinsamen Pilgertouren und Musik laufen und feiern einfach unsere Gemeinschaft – zum einen so, wie wir es immer tun: Jeder bringt was für das leibliche Wohl mit – von Spanisch bis weihnachtlich festlich.

Darüberhinaus veranstalten wir eine Tombola. Glowis Töchter haben 200 Lose gebastelt und es gibt dafür ein paar Geschenke, die sowohl Glowi wie auch ich gestiftet haben – von ganz kleinen bis etwas größere Dinge. Daran könnt Ihr Euch auch beteiligen: Bringt einfach etwas hübsch eingepackt mit und wir vergeben eine Nummer dafür und es kommt auf den Tombolatisch.

Wie immer an dieser Stelle nochmals die relevanten Daten für alle Neuen für das Treffen am 4.12.2015 ab 19.15 Uhr:

Gemeinderäume der Kirche Mater Dolorosa/St. Katharinenstift, Greifswalder Straße 18 A (im Hinterhof), 10407 Berlin.

ÖPNV: Tram M4 (Hufelandstraße), Bus 142, 200 (Am Friedrichshain), M10 (Danziger Str./Greifswalderstraße), liegt zwischen Alex und S-Bahnhof Greifswalder Straße (Ring, S85, S8, S9)

Wir fangen um 19.15 Uhr an, so können alle, die wollen, um 18.30 Uhr an der Messe teilnehmen. Fast vor der Haustür hält die M4 – nur 4 Stationen vom Alex (Station Hufelandstraße), drum herum Supermärkte, Bäcker und Bioläden für den Last-Minute-Einkauf. Außer Alex ist auch der S-Bahnhof Greifswander Straße nicht fern, ebenso die M10.

Wir bitten um eine Raumspende/Donativo für unseren Gastgeber, die Gemeinde Corpus Christi / das Herz-Jesu-Kloster und einen Beitrag zum Pilgerbuffet und – wenn Ihr Lust habt – zur Tombola. Ansonsten stelle ich natürlich gern wieder Pilgerpässe aus, spanische und regionale Pilgerpässe.

Bienvenidos a todos!

23.5. – 1.6.2014: „Der Einheit auf der Spur“ pilgern

15 Mrz
Wir starten in Eisenach und auf der Wartburg

Wir starten in Eisenach und auf der Wartburg

25 Jahre nach dem Mauerfall wollen wir

„Der Einheit auf der Spur“

pilgern

23. Mai – 1. Juni 2014

von Eisenach und der Wartburg

über Fulda zum Kloster Kreuzberg

Es sind noch 6 Plätze verfügbar.

Heute am 1. Mai bitte nur noch über  pilgerforumberlin@gmx.de oder 01741828932 anmelden.

Logo EAEEin gemeinsame Veranstaltung des Projektes Peregrinatio der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung Berlin-Brandenburg und und der Pilgerherberge im Alltag in Berlin.

Hoffnung - Der Einheit auf der Spur, Skulptur von Ulrich Barnickel

Hoffnung – Der Einheit auf der Spur, Skulptur von Ulrich Barnickel

Der Mauerfall jährt sich dieses Jahr  zum 25. Male, er hat das Leben von uns Berlinern und Brandenburgern enorm verändert. Ein Jahr später folgte die deutsch-deutsche Wiedervereinigung. Sie soll uns auf unserem Pilgerweg „Der Einheit auf der Spur“ inspirieren.

Die Begegnung mit Jesus Christus in  der evangelischen, katholischen und orthodoxen Tradition und die Spuren der Deutschen Wiedervereini­gung bieten uns Raum zum Spüren von Trennung und Einheit, kaltem Krieg und Frieden, Armut und Reichtum, Begrenzung und Freiheit.

Hier war Luthers Schreibstube

Auf dem Ökumenischen Pilgerweg beginnen wir unsere Wanderung in Eisenach in der Georgen-Kirche mit dem Pilgersegen. In Eisenach war 1925 der 1. Ökumenische Gottesdienst in Deutschland. Auf der Wartburg lebten zwei weltweit bekannte Christen. Zum einen übersetzte hier Martin Luther als Junker Jörg die Bibel ins Deutsche. Er war der Auslöser, aus dem die Reformation, jedoch auch die Kirchenspaltung hervorging. Was forderte Luther? Was passierte? Gibt es Parallelen zur deutschen Teilung?

Rose auf der Wartburg

Auf der Wartburg lebte auch Elisabeth von Thüringen, die als Fürstin ihr Leben der Barmherzigkeit Christi verschrieben hatte und die Armut, Einfachheit und Gleichheit lebte. Was kann sie uns auf den Weg mitgeben?Nach der Wartburg verläuft der Pilgerweg auf dem bekannten „Rennsteig“ nach Oberellen, von dort weiter nach Vacha. Diese Stadt war lange ein deutliches Schaubild der deutschen Spaltung. Heute verbindet sie nach der friedvollen Wiedervereinigung mit der Brücke der Einheit das ehemalige Ost und West. Vielleicht erfahren wir hier Einheit und Frieden? Sagt sie uns etwas zur Überbrückung von Gegensätzen für die christliche Ökumene?

Auf dem Rhön-Jakobsweg… geht es jetzt weiter. In Vacha lebte einst der Serviten-Mönch Herrman König, der 1495 den Pilgerführer nach Santiago de Compostela verfasste: „Die walfart und straß zu sant Jacob“. Ein guter Einstieg in unseren Jakobsweg hier! Zunächst bleiben wir in Thüringen und durch­queren die raue Rhön über Bremen nach Geisa, einst die westlichste Stadt des Ostblocks. Von hier aus steigen wir auf zum Point Alpha, dem erstgeborenen Bruder vom Checkpoint Charlie in Berlin.

Kreuzweg in Point Alpha – Kreuz am im Himmel und auf der Erde

Im Haus auf der Grenze erfahren wir mehr! Auf dem anschließenden Kreuzweg „Hoffnung“ wird uns die Passion Jesu voranbringen. An diesem Ort über­schreiten wir nochmals die Grenze, von Ex-Ost nach Ex-West, nach Hessen, auch die vom evangelischen zum katholischen Land. In Hünfeld kehren wir im Kloster ein, in dessen Garten ein Labyrinth unseren kreativen Geist anregen kann und wir Ruhe finden.

Flurprozession auf dem Jakobsweg in Fulda

Himmelfahrts-Flurprozession auf dem Jakobsweg in Fulda

Fulda… ist die nächste Station unserer Pilger­reise. Hier gründete St. Bonifatius ein Kloster, das direkt dem Papst unterstand. Der Dom St. Salvator lädt uns am Himmelfahrtstag zur Heiligen Messe ein.

Über Büchenberg und durch das Gichenbachtal erreichen wir mit einem Aufstieg auf 1148 m Höhe die Schwedenschanze, einem Überbleibsel des 30-jährigen Krieges, auch ein Religionskrieg. Über Oberweißenbrunn steigen wir auf zum Franziskaner-Kloster Kreuzberg, der letzten Station unserer Pilgerreise bergauf. Beim Armutsorden des Franz von Assisi und am Fuß des Kreuzes auf dem Kreuzberg, dem Ort wahrer Befreiung und Einheit, klingt unser Weg aus.

Kreuzweg des Klosters Kreuzberg

Kreuzweg des Klosters Kreuzberg

In Bischofsheim wollen wir als Abschluss der Reise einen orthodoxen Gottesdienst besuchen.

Organisatorisches

Beginn: 23.5.2014, nachmittags in Berlin
Ende:     1.6.2014, nachmittags in Berlin

Unsere Pilgerstrecke beträgt ca. 150 km, ca. 25 km pro Tag. Der. 31.5. ist ein Ruhetag. Die Übernachtungen finden in Klöstern und Pilgerherbergen statt. Schlafsack/Matte sind erforderlich. Frühstück und Abendessen sind teilweise in den Übernachtungen enthalten. Die Verpflegung gestaltet jeder individuell, wobei wir, wo immer dies möglich ist, gemeinsam einkaufen, die Verpflegung transportieren, sie teilen und gemeinsam kochen. So kann jeder selbst dafür sorgen, dass er be­kommt, was er braucht.

Hier wird eingekehrt! Biergarten des Klosters Kreuzberg

Hier wird eingekehrt! Biergarten des Franziskaner-Klosters Kreuzberg

Der Gesamtpreis der Reise beträgt 375 Euro. Er enthält alle Übernachtungen, Bahnanreise mit Gruppenticket ab Berlin, den Eintritt auf der Wartburg und in Point Alpha und die Begleitung. Max. 12 TeilnehmerInnen.

Die gesamte Reise funktioniert nach dem Prinzip, dass wir die Pilgerreise organisieren und spirituell begleiten. Die Wegstrecke verläuft auf markierten Pilgerwegen, doch ein jeder bleibt für sich verantwortlich, eine Haftung von unserer Seite ist ausgeschlossen.

Die Reise wird angeleitet von Gabriele Sych, Organisatorin der Pilgerherberge im Alltag. Die Teilnahme an den spirituellen Angeboten der Pilgerreise ist erwünscht, um dem Thema gerecht zu werden, dabei stets freiwillig. Jeder entscheidet selbst über das Maß seiner eigenen Beteiligung.

Christen aller Konfessionen sind willkommen.

Information und Anmeldung:
Evangelische Arbeitsgemeinschaft
für Erwachsenenbildung
Frau Susanne Weuda

Email: s.weuda@akd-ekbo.de
Telefon: 03381.250 27 21 (bitte nicht vom 21. – 28.4.) sondern siehe weiter unten

Download pdf-Anmeldeformular hier: Anmeldung Der Einheit auf der Spur

oder an pilgerforumberlin@gmx.de oder 01741828932

Anmeldeschluss: 1. Mai 2014
Vorbereitungstreffen: 9. Mai 2014, 19.15 Uhr, anlässlich des Mai-Termins der Pilgerherberge im Alltag

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

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