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9.12.2011, 19.45 Uhr: Pilgerweihnachten in der Pilgerherberge

3 Dez

Nicht verpennen: Pilgertreffen im Advent am 9. Dezember 2011

Ein letztes Mal sehen wir uns in diesem Jahr in der Pilgerherberge im Alltag. Diesmal gibt es keinen Vortrag (Glowis zweiten Teil verschieben wir auf einen anderen Termin), sondern einfach nur adventliches Beisammensein unter Pilgern und Pilgergespräche, z.B.  wie wars dieses Jahr? Wer geht im nächsten Jahr? Wohin? Sehnsüchte und Träume? Was hat uns berührt, was hat uns gewandelt, wo hat das Pilgern was mit uns gemacht? Und ich werde den neuesten Stand vom Pilgerweg des Vertrauens berichten und kann jetzt schon sagen: Wer Silvester noch nichts vorhat, der kann sich als Hospitalero betätigen.

Aber: Wir wollen auch Pilgerwichteln! Und hier ist vorab etwas Aktivität gefragt. Oft sind es die kleinen Dinge im Leben, die große Verbesserungen und Erleichterungen schaffen können. Überlegt Euch doch einfach mal oder denkt zurück: Was von den kleinen Dingen im Leben möchtet Ihr beim Pilgern nicht missen, was ist Euer bester Tipp. Packt ein kleines Päckchen im Gegenwert von max. 5 Euro oder gerne auch weniger für ein Pilgerutensil Eurer Wahl. Wer mag, der schreibt noch dazu, warum dieses Etwas so hilfreich ist. Dieses Päckchen kommt dann in einen Rucksack und dann wichteln wir. Natürlich ist Pilgerwichteln anders als normales Wichteln…Daher bitte wirklich jeder etwas mitbringen, damit hinterher auch jeder bewichtelt ist.

Und ansonsten: Bringt mit, was Ihr für weihnachtlich, adventlich haltet: Musik, Gesang, Poesie, Kekse, Glühwein, Chocolate, aber auch Deftiges,  Besinnliches, was auch immer zu einer Pilgerweihnachtsfeier gehört. Wer Weihnachtsdeko hat und früher kommen mag, der ist herzlich einladen, den Raum mit zu verschönern. Macht Euch alle Gedanken und bringt was ein, damit alle Herzen vor Freude höher schlagen.

Für alle, die nicht kommen können und alle die, die sich gern rechtzeitig auf Weihnachten vorbereiten wollen, habe ich das Weihnachtsgeschenk der Pilgerherberge im Alltag ins Netz gestellt, das sich jeder frei als PDF-Datei herunterladen und ausdrucken kann – so es denn gefällt. Aber selbst da ist vorgesorgt. Es gibt auch eine Powerpoint-Version, die man persönlich den eigenen Bedürfnissen und Vorlieben anpassen kann.

Coquilles St. Jacques d'Alsace - Jahreskalender 2012 der Pilgerherberge im Alltag Berlin

Coquilles St. Jacques d'Alsace - Jahreskalender 2012 der Pilgerherberge im Alltag Berlin - Deckblatt

Und so sieht z.B. der April aus

Die Sammlung für den Beamer steht derzeit bei 46 Euro und dem Angebot, eine Lampe dafür besorgen zu können. Das sollte uns nun bald gelingen, fündig zu werden. Danke an alle, die gespendet haben.

Damit uns nicht langweilig wird, ändere ich den Anfangstermin nochmals, und zwar auf 19.45 Uhr. Wir wurden von Teilnehmern, die gerne an der 19-Uhr-Messe teilnehmen wollen,  und auch von der Gemeinde angesprochen, den Beginn unseres Treffs auf nach der Freitagsmesse zu legen. Dem komme ich gern nach.

Also nochmals die kompletten Daten:

Freitag den 9.12.2011, 19.45 Uhr,
mit Pilgerwichtelgeschenk und Beitrag zum Pilgerbuffet

Herz-Jesu-Gemeinde, der Raum wird immer individuell bestimmt,
Adresse: Schönhauser Allee 182, 10119 Berlin,
das ist so ein Hofeingang in einer roten Backsteinmauer.
U 2 Rosa-Luxemburg-Platz oder Senefelder Platz,
M8 Rosa-Luxemburg-Platz, Bus 142 

Wir freuen uns auf Euch! Und bis dahin schon einmal einen frohen Advent.

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Das Ziel: Pilgerherberge im Alltag in Berlin

18 Nov

Liebe zurückgekehrte und zukünftige Pilger, liebe Pilgerinteressierte,

Abendlicher Pilgertreff vor der Herberge in Bercianos

Wir möchten hier in Berlin eine „Pilgergerberge im Alltag“ eröffnen für alle Menschen, die sich für das Pilgern interessieren. Sie soll uns zur Gemeinschaft, zum Austausch und zur Erfrischung dienen, als geistiges Heim in der Heimat auf dem Weg des Pilgers, in die wir einmal im Monat einkehren können. Denn als Pilger haben wir erfahren: Einmal Pilger, immer Pilger. Es sind alle willkommen: zurückgekehrte und zukünftige Pilger oder einfach Pilger-Interessierte, Christen jeder Konfession und Nicht-Christen. Und keine Angst: Es wird nur missioniert, wer das von sich aus möchte. Der Camino macht es sowieso von sich aus…:-) Und: Bei uns kann man schon hier vor Ort Santiago umarmen 🙂 !

Und: Wir danken von ganzem Herzen der Herz-Jesu-Kirchengemeinde in Berlin Mitte, dass sie uns Raum für dieses Vorhaben gewährt! (Übrigens: Bitte NICHT so verstehen, dass wir dort regelmäßig übernachten werden!)

Vor der Pilgerreise bieten wir Abende an für die Beratung z.B. für die Wegauswahl, Ausrüstung, körperliche und geistige Vorbereitung an, für ein erstes Hineinschnuppern vielleicht eine gemeinsame Übungs-Pilgertour im Umland.

Einander erkennen

Viele Pilger, die nach ihrem Camino in ihren Alltag zurückkehren, finden in Ihrem persönlichen Umfeld nur eine begrenzte Annahme­fähigkeit ihrer geistigen Erfahrungen und Erzählun­gen. Daher bietet das Pilgerforum für alle zurück­gekehrten Pilger die Möglichkeit zum Gedanken­austausch, zum Lauschen und Halten von Vorträ­gen und Berichten, damit die wundervollen Erlebnis­se auch geteilt werden können und so zum Zeugnis für viele werden. Darüberhinaus wollen wir einfach immer wieder im Alltag das „Camino-Gefühl“ schaffen. Menschen kennenlernen und mit ihnen herzliche Gemeinschaft haben, die man noch nie gesehen hat und die man vielleicht nie wieder sieht, die aber alle für uns wichtige Botschafter sein können mit dem, was sie uns erzählen.

Lasst uns einander gelbe Pfeile malen!

Und wir wollen einander behilflich sein beim Umsetzen Der Leiter des Pilgerbüros in Santiago sagte bei der abendlichen Pilgerandacht zu uns: Auf dem Chrismon über der Ausgangstür zur Plaza Platerias steht das Omega vor dem Alpha. Das sollte für uns Pilger die Aufforderung sein, vom Ende des Weges, dem Omega, zu einem neuen Alpha zu kommen, zur Umsetzen der Erfahrungen des Caminos in unserem Alltag. Lasst uns einander unterstützen auf diesem Weg, auch bei der Wegfindung, und einander viele schöne gelbe Pfeile malen. Vielleicht kommt es sogar zu gemeinsamen Aktionen, wäre schön!

Zusätzlich können wir gemeinsame Pilgertouren organisieren, sowohl „einfach nur so“ wie auch themenorientiert.

Doch insgesamt gilt: Als Hospitaleros wollen wir organisieren, aber nicht alles allein gestalten, d.h. Mitwirkung aller Interessierten ist erwünscht. Und so bringt z.B. für das gemeinsame Mahl – wie in der Herberge – jeder etwas mit. Jeder bringt seine eigenen Themen mit ein, jeder kann andere mit einladen und mitbringen. Wir wollen einander in Augenhöhe begegnen, keine Hierarchien, sondern gleichberechtigte Gemeinschaft – Pilger unter sich. Darauf freuen wir uns und auf EUCH!!!!

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