10.3.2017, 19.15 Uhr: Pilgern in Spanien: Ausrüstung, Routenauswahl, Vorbereitung, Tipps

28 Feb
Auf dem Camino Francés ... in der Meseta

Auf dem Camino Francés … in der Meseta

Es wird wieder März und viele planen schon ihren nächsten Jakobsweg. Wenn es Euer erster Camino ist, dann solltet Ihr unbedingt zu diesem unseren schon traditionellen Treffen kommen, denn: Wir machen Mut und geben Informationen aus erster Hand für

  • Beste Einstellung für den Jakobsweg: Was sein wird, wird sein...

    Beste Einstellung für den Jakobsweg: Was sein wird, wird sein…

    die Auswahl der Strecken,

  • die Anreise,
  • die Herbergen,
  • das Reisebudget,
  • die Ausrüstung (auch was zum Anschauen und Anfassen)
  • das richtige Rucksackpacken bzw. Ultraleichtpacken,
  • und was man alles besser nicht mitnimmt,
  • den Jakobsweg als Glaubensweg,
  • die Vorbereitung,
  • zu vielen kleinen Tipps,
  • und natürlich Antworten auf all Eure Fragen.
Jakobsweg-Ausrüstung für den Sommer - mehr ist es nicht

Jakobsweg-Ausrüstung für den Sommer – mehr ist es nicht

Pater Norbert (mit Fred Mario Sutterer, der uns im Juli besucht), eingefügt von der Webseite sutterer.eu

Pater Norbert (mit Fred Mario Sutterer, der uns im Juli besucht), eingefügt von der Webseite sutterer.eu

Wir bekommen auch großartigen Besuch: Der schon langjährig pilgernde Pater Norbert Riebartsch aus Freiburg möchte unser Treffen kennenlernen. Bei dieser Gelegenheit stellt er uns den Camino Inglés vor. Pater Norbert ist auch Pilgerberater bei der Fränkischen Jakobusgesellschaft und Moderator bei pilgerforum.de, er ergänzt uns also hervorragend und ich freue mich riesig, dass er zu uns kommt.

Ich werde auch noch kurz die anderen Pilgertouren vorstellen, die in diesem Jahr möglich sind. Da suchen auch noch ein paar Plätze ihre Pilger.

Das große Ziel: Der Schönheit halber noch ohne Baugerüst...

Das große Ziel: Der Schönheit halber noch ohne Baugerüst…

Wie immer an dieser Stelle nochmals die relevanten Daten für alle Neuen für das Treffen:

Gemeinderäume der Kirche Mater Dolorosa/St. Katharinenstift, diesmal wieder in der Aula, Greifswalder Straße 18 A (im Hinterhof), 10405 Berlin. Mithilfe beim Stühlerücken vorher und Aufräumen hinterher ist ausdrücklich erwünscht:-).

Wenn jemand neu ist und noch ein paar wichtige Infos vor dem Loslaufen auf dem Jakobsweg oder noch einen Pilgerpass braucht, hier seid Ihr richtig. Wie immer bitten wir darum, einen Beitrag zum Pilgerbuffet und Geld für die Raumspende mitbringen.
Wir wollen so nah wie möglich an einen schönen Abend in einer Pilgerherberge, da ist teilen  und gemeinsames Essen inkl. Vino tinto angesagt.

ÖPNV: Tram M4 (Hufelandstraße), Bus 142, 200 (Am Friedrichshain), M10 (Danziger Str./Greifswalderstraße), liegt zwischen Alex und S-Bahnhof Greifswalder Straße (Ring, S85, S8, S9). Fast vor der Haustür hält die M4 – nur 4 Stationen vom Alex (Station Hufelandstraße), drum herum Supermärkte, Bäcker und Bioläden für den Last-Minute-Einkauf. Außer Alex ist auch der S-Bahnhof Greifswander Straße nicht fern, ebenso die M10, die von den Stationen S+U Warschauer Str., von U Frankfurter Tor und vom S Nordbahnhof erreicht werden kann. Für die Autofahrer: Leider Parkraumbewirtschaftung…

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10.2.2017, 19.15 Uhr: Pilgern in Brandenburg

2 Feb
Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V.

Na, wie viele scharren schon mit den Füßen für die neue Pilgersaison? Am 10.2.2017 gibt es Futter dafür: Es geht mal wieder um Pilgern in Brandenburg. Diesmal habe ich einige Spezialisten mit eingeladen.

Die Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion

Ab 17 Uhr findet die öffentliche Mitgliederversammlung statt. Wer dazukommen oder besser noch – gleich eintreten – möchte, der ist herzlich eingeladen. Die Tagesordnung findet Ihr hier!

Und: Sie bleiben auch gleich da und wir stellen gemeinsam die aktuellen Wege vor. Ihr könnt hier auch den Pilgerführer Berlin-Leipzig kaufen und mitnehmen.

Brandenburg als Pilgerland

Brandenburg als Pilgerland

Susanne Laser: Kein Hawaii

Susanne war im November schon mal kurz da. Diesmal wird sie etwas länger auftreten und sowohl Ihren Pilgerführer „Kein Hawaii“ vorstellen wie auch über den zugehörigen Wilsnackweg berichten. Einen kleinen Eindruck gibts hier:

Ab durchs Luch! Auf dem Wilsnackweg.

Ab durchs Luch! Auf dem Wilsnackweg.

Auch das Herz-Jesu-Kloster pilgert: Mit der Bibel im Gepäck!

Auch das Herz-Jesu-Kloster pilgert: Mit der Bibel im Gepäck!

Herz-Jesu-Kloster, Berlin

Auch unsere Gastgeber pilgern in diesem Jahr. An vier Samstagen werden Sie (und ich mit ihnen) mit der Bibel im Gepäck auf den Brandenburger Jakobswegen unterwegs sein. Wir werden das Programm vorstellen.

Pfarrerin Andrea Richter über den Bernhards-Pfad

Am ehemaligen Zisterzensier-Kloster Lehnin wurde der Bernhardsweg geschaffen, der an Bernhard von Clairvaux erinnert. Er war Mystiker, Abt des Klosters von Clairvaux und gehörte zu den ersten, die Robert Molesme von Citeaux berief, um die Bewegung der Zisterzienser zu vergrößern. Frau Richter vom Amt für kirchliche Dienste (AKD-EKBO) wird uns über diesen recht neuen Weg berichten.

Kloster Lehnin, Bild von Doris Antony

Kloster Lehnin, Bild von Doris Antony

Also, ein buntes, starkes Programm für alle, die mal das Großstadtgetümmel hinter sich lassen wollen, tief Luft holen und zu sich kommen wollen. Die Stiefel brauchen dieses Jahr nicht kalt zu bleiben! Und das im günstigsten Fall mit einem Anschlußfahrschein C.

Ich werde auch noch kurz die anderen Pilgertouren vorstellen, die in diesem Jahr möglich sind. Da suchen auch noch ein paar Plätze ihre Pilger.

Wir freuen uns auf Euch!

Wie immer an dieser Stelle nochmals die relevanten Daten für alle Neuen für das Treffen:

Gemeinderäume der Kirche Mater Dolorosa/St. Katharinenstift, diesmal wieder in der Aula, Greifswalder Straße 18 A (im Hinterhof), 10405 Berlin. Mithilfe beim Stühlerücken vorher und Aufräumen hinterher ist ausdrücklich erwünscht:-).

Wenn jemand neu ist und noch ein paar wichtige Infos vor dem Loslaufen auf dem Jakobsweg oder noch einen Pilgerpass braucht, schaffen wir das trotzdem. Also: Bitte einen Beitrag zum Pilgerbuffet und Geld für die Raumspende mitbringen.

ÖPNV: Tram M4 (Hufelandstraße), Bus 142, 200 (Am Friedrichshain), M10 (Danziger Str./Greifswalderstraße), liegt zwischen Alex und S-Bahnhof Greifswalder Straße (Ring, S85, S8, S9). Fast vor der Haustür hält die M4 – nur 4 Stationen vom Alex (Station Hufelandstraße), drum herum Supermärkte, Bäcker und Bioläden für den Last-Minute-Einkauf. Außer Alex ist auch der S-Bahnhof Greifswander Straße nicht fern, ebenso die M10.

13.1.2017, 19.15 Uhr: Lutherweg

5 Jan

Sorry, Korrekturposting, im 1. Versuch falsches Datum benutzt!

Allen ein gesegnetes neues (Pilger-)Jahr!!

Meines ist schon prall gefüllt, ich bin allerdings auch sehr neugierig auf Eure Pläne. Wer noch keine hat, hier haben wir eine sowohl zeitlich wie örtlich naheliegende Idee:

Der Lutherweg

Beispiel einer Wegemarkierung auf dem Lutherweg, der hier gerade parallel zum Jakobsweg verläuft

Beispiel einer Wegemarkierung auf dem Lutherweg, der hier gerade parallel zum Jakobsweg verläuft

Zum Auftakt des Reformationsjubiliäumsjahres 2017, das uns allen sogar einen zusätzlichen Feiertag schenkt, wollen wir den Lutherweg vorstellen, der unter dem gemeinsamen grünen Logo der Lutherwegsgesellschaft e.V. markiert wurde. Dieses Wegenetz führt durch die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bayern. Darüberhinaus gibt es eine eigenständige Erweiterung in Hessen, den Lutherweg 1521. Der Lutherweg führt zu Kirchen und Lebenstationen, wo Reformatoren wirkten.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V.

Wir bewegen uns ja schon seit einiger Zeit auch pilgernd auf dieses Lutherjahr/Reformationsjubiläum zu, indem wir im letzten Jahr im Mai auf dem Jakobsweg Berlin-Leipzig schon bis vor die Tore Wittenbergs nach Kropstädt gezogen sind, um im April dieses Jahres endlich dort einzuziehen. Auch mit unserem Besuch Torgaus im letzten September haben wir Lutherland schon betreten. Daher haben Herr Dr. Wesenberg von der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V. und ich ein gemeinsames Programm ausgearbeitet, um Pilgern Luther, sein Wirken und den Lutherweg etwas nahezubringen.

Programm:

  • Interaktive Einführung zu Luther durch seine Zitate
  • Lutherlandkarte: Wirkungsstätten – was wissen wir selbst
  • Was sollte ein Pilger von Luther wissen?
  • Herzberg – Torgau & Luther, von Frau Jage aus Herzberg vorgestellt
  • Karten, Daten, Fakten und praktische Pilgerinfos zum Lutherweg

Wer selbst schon auf dem Lutherweg war oder was dazu hat, bringe bitte zur Ansicht Material und seine Tipps mit.

Torgau Schlosskirche am Lutherweg

Torgau Schlosskirche am Lutherweg

Ausblick auf unsere weiteren Aktivitäten 2017 zu Luther und dem Reformationsjubiläum:

8.-9.4.2017 Probepilgern von Schloss Kropstädt über Wittenberg (Übernachtung) nach Kemberg

14.7.2017: Fred Mario aus Freiburg, der 2014 schon mal bei uns über den Franziskusweg berichtet hat, plant einen 1500 km langen Lutherweg von Freiburg nach Berlin. Er wird nach seinem Plan am 13.7. in Berlin ankommen und dann uns über seinen Weg berichten.

Wie immer an dieser Stelle nochmals die relevanten Daten für alle Neuen für das Treffen:

Gemeinderäume der Kirche Mater Dolorosa/St. Katharinenstift, diesmal wieder in der Aula, Greifswalder Straße 18 A (im Hinterhof), 10405 Berlin. Mithilfe beim Stühlerücken vorher und Aufräumen hinterher ist ausdrücklich erwünscht:-).

Wenn jemand neu ist und noch ein paar wichtige Infos vor dem Loslaufen auf dem Jakobsweg oder noch einen Pilgerpass braucht, schaffen wir das trotzdem. Also: Bitte einen Beitrag zum Pilgerbuffet und Geld für die Raumspende mitbringen.

ÖPNV: Tram M4 (Hufelandstraße), Bus 142, 200 (Am Friedrichshain), M10 (Danziger Str./Greifswalderstraße), liegt zwischen Alex und S-Bahnhof Greifswalder Straße (Ring, S85, S8, S9). Fast vor der Haustür hält die M4 – nur 4 Stationen vom Alex (Station Hufelandstraße), drum herum Supermärkte, Bäcker und Bioläden für den Last-Minute-Einkauf. Außer Alex ist auch der S-Bahnhof Greifswander Straße nicht fern, ebenso die M10.

13.1.2017, 19.15 Uhr: Lutherweg

5 Jan

Allen ein gesegnetes neues (Pilger-)Jahr!!

Meines ist schon prall gefüllt, ich bin allerdings auch sehr neugierig auf Eure Pläne. Wer noch keine hat, hier haben wir eine sowohl zeitlich wie örtlich naheliegende Idee:

Der Lutherweg

Beispiel einer Wegemarkierung auf dem Lutherweg, der hier gerade parallel zum Jakobsweg verläuft

Beispiel einer Wegemarkierung auf dem Lutherweg, der hier gerade parallel zum Jakobsweg verläuft

Zum Auftakt des Reformationsjubiliäumsjahres 2017, das uns allen sogar einen zusätzlichen Feiertag schenkt, wollen wir den Lutherweg vorstellen, der unter dem gemeinsamen grünen Logo der Lutherwegsgesellschaft e.V. markiert wurde. Dieses Wegenetz führt durch die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bayern. Darüberhinaus gibt es eine eigenständige Erweiterung in Hessen, den Lutherweg 1521. Der Lutherweg führt zu Kirchen, und Lebenstationen, wo Reformatoren wirkten.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V.

Wir bewegen uns ja schon seit einiger Zeit auch pilgernd auf dieses Lutherjahr/Reformationsjubiläum zu, indem wir im letzten Jahr im Mai auf dem Jakobsweg Berlin-Leipzig schon bis vor die Tore Wittenbergs nach Kropstädt gezogen sind, um im April dieses Jahres endlich dort einzuziehen. Auch mit unserem Besuch Torgaus im letzten September haben wir Lutherland schon betreten. Daher haben Herr Dr. Wesenberg von der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V. und ich ein gemeinsames Programm ausgearbeitet, um Pilgern Luther, sein Wirken und den Lutherweg etwas nahezubringen.

Programm:

  • Interaktive Einführung zu Luther durch seine Zitate
  • Lutherlandkarte: Wirkungsstätten – was wissen wir selbst
  • Was sollte ein Pilger von Luther wissen?
  • Herzberg – Torgau & Luther, von Frau Jage aus Herzberg vorgestellt
  • Karten, Daten, Fakten und praktische Pilgerinfos zum Lutherweg

Wer selbst schon auf dem Lutherweg war oder was dazu hat, bringe bitte zur Ansicht Material und seine Tipps mit.

Torgau Schlosskirche am Lutherweg

Torgau Schlosskirche am Lutherweg

Ausblick auf unsere weiteren Aktivitäten 2017 zu Luther und dem Reformationsjubiläum:

8.-9.4.2017 Probepilgern von Schloss Kropstädt über Wittenberg (Übernachtung) nach Kemberg

14.7.2017: Fred Mario aus Freiburg, der 2014 schon mal bei uns über den Franziskusweg berichtet hat, plant einen 1500 km langen Lutherweg von Freiburg nach Berlin. Er wird nach seinem Plan am 13.7. in Berlin ankommen und dann uns über seinen Weg berichten.

Wie immer an dieser Stelle nochmals die relevanten Daten für alle Neuen für das Treffen:

Gemeinderäume der Kirche Mater Dolorosa/St. Katharinenstift, diesmal wieder in der Aula, Greifswalder Straße 18 A (im Hinterhof), 10405 Berlin. Mithilfe beim Stühlerücken vorher und Aufräumen hinterher ist ausdrücklich erwünscht:-).

Wenn jemand neu ist und noch ein paar wichtige Infos vor dem Loslaufen auf dem Jakobsweg oder noch einen Pilgerpass braucht, schaffen wir das trotzdem. Also: Bitte einen Beitrag zum Pilgerbuffet und Geld für die Raumspende mitbringen.

ÖPNV: Tram M4 (Hufelandstraße), Bus 142, 200 (Am Friedrichshain), M10 (Danziger Str./Greifswalderstraße), liegt zwischen Alex und S-Bahnhof Greifswalder Straße (Ring, S85, S8, S9). Fast vor der Haustür hält die M4 – nur 4 Stationen vom Alex (Station Hufelandstraße), drum herum Supermärkte, Bäcker und Bioläden für den Last-Minute-Einkauf. Außer Alex ist auch der S-Bahnhof Greifswander Straße nicht fern, ebenso die M10.

9.12.2016, 19.15 Uhr: Pilgerportrait: 2 Missionare in Papua Neuguinea

1 Dez

Unser Weihnachtstermin ist immer etwas anders! Diesmal besonders. Nämlich:

Zwei Pilgerportraits.

Waldemar vor dem Kloster Kreuzberg

Waldemar vor dem Kloster Kreuzberg

Schon seit 2011 besucht Waldemar die Pilgerherberge im Alltag. Wer ihn aus der Pilgerherberge kennt, der kennt ihn als den friedvollen, der nie seine innere Ruhe verliert und stets lächelt. Der unterwegs gern an jedem Gartenzaun stehenbleibt, mit allen Menschen am Weg schnell ins Gespräch kommt.

Erst nach einem halben Jahr erfuhren wir mehr von ihm. Nämlich an jenem Abend, als eigentlich Glowi seinen Vortrag halten sollte und nicht kommen konnte und der sich dann zu einem der spannendsten Abenden überhaupt entwickelte, weil wir einfach frei unsere Geschichten miteinander teilten.

Flagge von Neu Guinea mit dem Paradiesvogel

Flagge von Neu Guinea mit dem Paradiesvogel

Und seine war eben ganz besonders: Waldemar war seit 1971 als Steyler Missionar und Priester in Papua Neuguinea in verschiedenen Gemeinden und hat unsere Gespräch gleich einmal bis ans andere Ende der Welt erweitert und über die Mission und ihre Bedeutung und Sinnhaftigkeit für die lokale Bevölkerung als Gegengewicht zu modernen Glücksrittern dargestellt.

Jesus im Bilum, der traditionellen Netztasche

Jesus im Bilum, der traditionellen Netztasche für Babies in Papua Neuguinea

Die über 800 Stämme (samt Sprachen) Papua Neuguineas zählen zu den sogenannten Naturvölkern. Sie sind heute aber alle dabei sich zu wandeln und zu verändern. Ein Großteil gehört bereits der christlichen Religion an. Die traditionelle Kunst aus alter Zeit, wie sie in unseren Räumen gezeigt wird, gehört meist der Vergangenheit an. In jüngster Zeit entstanden aber auch christliche Objekte.

Waldemar war mit uns bei vielen Probepilgerwegen und im Frühjahr 2014 auf der Tour von Eisenach zum Kloster Kreuzberg. Er hat uns im November 2013 den Inhalt und Ablauf katholische Messe erklärt, damit alle Pilger in Spanien verstehen, was denn in der Messe passiert, wenn Sie spätestens in Santiago de Compostela an der Pilgermesse teilnehmen.

Theo auf dem Rennsteig

Theo auf dem Rennsteig

Im Frühjahr stellte er uns beim Probepilgern 2012 seinen Bruder Theo vor. Und lange dachte ich, mit Bruder war leiblicher Bruder gemeint. Bis ich verstand: Theo ist Waldemars Ordensbruder und war auch als Steyler Missionar in Papua Neuguinea.

Theo hat sowohl ein Bankausbildung wie für ein Studium der Theologie und Philosophie entschlossen, setzte seine Studien später in Chicago fort im Bereich Wirtschaft und Accounting.

Die Jahre in Papua New Guinea: Die ersten 4 Jahre 1969- 72 war er unter Vertrag bei Misereor, Deutschland, im Aufbau für ein Katholisches Lehrer Gymnasium. Weitere Jahrzehnte in der Diözese Madang, als Missionssekretär für das Erzbistum Madang: Aufbau neuer Pfarreien – Schulen – Gymnasium, und mit im Aufbau der Divine Word University, Madang. www.dwu.ac.pg.

mission-australien

mission-afrika1989- 2011, wurde er nach Australien berufen für den Provinzialrat und als Missionssekretär. Die große Herausforderung war in Australien mit an den Aufbau der Steyler Gesellschaft in Australien und New Zealand, für den Aufbau von verschieden Pfarreien, und an der Struktur und Ausbildung von Studenten mitzuarbeiten. Ach – bevor ich jetzt noch mehr schreibe: Mehr wird er Euch selbst erzählen.

Bei unserem Dezembertermin werden Waldemar und Theo von ihrer Zeit in Downunder als Steyler Missionare in Papua Neuguinea und Australien berichten. Sie werden uns von dieser fernen Insel nahe Australien erzählen, vom Alltag im Missionsdienst, von Gottes Wirken und von ihren Begegnungen und Erlebnissen mit den Menschen vor Ort.

Unsere 2 pilgernden Steyler Missionare Waldemar und Theo

Unsere 2 pilgernden Steyler Missionare Waldemar und Theo

Weil Weihnachten ist und auf Wunsch vieler: Tombola

Darüberhinaus veranstalten wir eine Tombola zugunsten der Steyler Mission. Wie im letzten Jahr bringt jeder einfach etwas hübsch eingepackt mit, was für Pilger gut und sinnvoll ist – möglichst so im einstelligen Preisniveau, es geht ja um die guten, einfachen Pilger-Ideen. Wir vergeben dann eine Nummer dafür und es kommt auf den Tombolatisch. Für jedes Los steckt Ihr einfach eine Spende in den Steyler Spendentopf. Natürlich könnt Ihr auch darüberhinaus, wenn Ihr eh zu Weihnachten etwas spendet und für dieses Jahr den Empfänger noch nicht kennt, den Steylern auch Eure Weihnachtsspende übergeben oder überweisen. Theo und Waldemar sagen Euch ja genau, was damit gemacht wird.

Für das House of One haben wir übrigens im November 176 Euro gesammelt. Victoria hat es gleich am nächsten Tag eingezahlt. Knapp 18 Steine sind jetzt von uns. Herzliche Dank und ebensolche Grüße sendet daher eine begeisterte Victoria (das war aber auch ein toller Abend!!).

Wie immer an dieser Stelle nochmals die relevanten Daten für alle Neuen für das Treffen:

Gemeinderäume der Kirche Mater Dolorosa/St. Katharinenstift, Greifswalder Straße 18 A (im Hinterhof), 10405 Berlin. Mithilfe beim Stühlerücken vorher, Tombola-Organisation und Aufräumen hinterher ist ausdrücklich erwünscht:-).

Wenn jemand neu ist und noch ein paar wichtige Infos vor dem Loslaufen oder noch einen Pilgerpass braucht, schaffen wir das trotzdem. Also: Bitte diesmal 4 Dinge mitbringen, weil ja Weihnachten ist:

  • einen Beitrag zum Pilgerbuffet,
  • einen Beitrag für die Tombola,
  • Geld für die Raumspende mitbringen – und
  • falls Ihr auch ein Los kaufen wollt.

ÖPNV: Tram M4 (Hufelandstraße), Bus 142, 200 (Am Friedrichshain), M10 (Danziger Str./Greifswalderstraße), liegt zwischen Alex und S-Bahnhof Greifswalder Straße (Ring, S85, S8, S9). Fast vor der Haustür hält die M4 – nur 4 Stationen vom Alex (Station Hufelandstraße), drum herum Supermärkte, Bäcker und Bioläden für den Last-Minute-Einkauf. Außer Alex ist auch der S-Bahnhof Greifswander Straße nicht fern, ebenso die M10.

11.11.2016, 19.15 Uhr: 2 x Berlin – Santiago

28 Okt
logo_jakobusgesellschaft

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V.

Erinnert Ihr Euch? Am 11.11.11, also vor 5 Jahren, hat Glowi bei uns seinen ersten Vortrag gehalten- St. Jean Pied de Port – Santiago. Er hat damals den Camino Francés in rasanten 23 Tagen gepilgert. Diesmal sind es gleich 2 Pilger, die am 11.11.16 in seine Fußstapfen treten.

Wie heißt es doch für Jakobspilger: El camino comienza en tu casa – Der Weg beginnt an deiner Haustür.  Das haben sich beide zu Herzen genommen und hatten Mut, Zeit und gute Füße: Beide sind von Berlin nach Santiago durchgepilgert!!! Thrupilgrims!!!

RESPEKT!!! Y CHÉVERE!!!

Vor allem: Beide waren vor Ihrem Start Besucher der Pilgerherberge im Alltag. Victoria tauchte mit Ihrem Vater bei uns auf, um sich auf Ihren Plan vorzubereiten, mit bestandenem Abitur in der Tasche von Berlin nach Santiago zu laufen. Im August hat sie sich wieder bei mir gemeldet und natürlich habe ich sie sofort eingeladen, von ihrem Weg zu berichten. Und wie man sieht, es ging nicht nur nach Santiago, sondern auch nach Finisterra… Was für eine mutige Tat eines jungen Menschen, 3 große europäische Länder von Ost nach West zu durchqueren! Welche Kraft Ihr das gegeben hat, kann man aus Ihrem Jubel erkennen! „Meine Reise war unglaublich schön, von den Erfahrungen und den geschlossenen Freundschaften werde ich mein ganze Leben lang zehren.“

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Victoria studiert inzwischen an der HU und wollte uns eigentlich mit ihrer Email im August auf das Projekt House of One aufmerksam machen, ein Gemeinschaftsprojekt der 3 großen monotheistischen Religionen, für deren Frieden untereinander es echt an der Zeit ist. Vom sich gegenseitig die Köpfe einschlagen war (und ist) Gott noch nie begeistert, denn wir sind ALLE seine Schöpfung.

https://house-of-one.org/de/konzept

Da habe ich ihr vorgeschlagen, dass sie selbst mit ihrem Vortrag bei uns eine Spendensammlung für das House of One verbindet. Neben unserer normalen Raumspende möchten wir Euch also hiermit bitten, auch für das House of One eine Spende mitzubringen, vielleicht können wir auf ein paar Steine unsere Namen schreiben!

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Zwischenstation St. Jean Pied de Port

Michael tauchte im  April diesen Jahres bei uns auf mit dem Plan, eine oder zwei Wochen später aufzubrechen, wusste aber noch nicht, welchen Weg er nehmen würde. Unsere zwei Spezialisten, Martin, der in Spanien alle Wege kennt, und Randolf, der 2004 von Göttingen nach Santiago pilgerte, haben sich seiner angenommen und und er erhielt seinen 1. Pilgerpass. Ebenfalls im August schrieb mich Michael an, dass er wieder zurück sei und berichten will.

„Nach dem Vortrag von Christina Thürmer hatte ich ja kaum noch Zeit meine Pilgerreise zu organisieren. Aber ich bin tatsächlich am 21.04. gestartet und am 28.07. in Santiago angekommen. In unter 100 Tagen oder 14 Wochen habe ich die 3000 km durch alle Widrigkeiten gemeistert.

Da ich noch Zeit hatte, bin ich weiter nach Fisterra und Muxia gegangen und wieder zurück nach Santiago, dabei noch über 200km dazugelegt. Aber nun bin ich seit dem 15.08. wieder zurück mit sehr vielen positiven Erlebnissen auf dem Pilgerweg. Du hattest mich gebeten, dass ich, wenn ich zurück bin, einen kurzen Vortrag über meine Pilgerreise zu halten. Ich bin zwar kein guter Redner und habe auch kaum Fotos geschossen, aber ich bin dazu bereit. Wann ist denn die nächste Möglichkeit (solange die Eindrücke noch frisch sind, soll es kurzfristig sein)?“ Kaum zu glauben, in 3 Monaten und 1 Woche von Berlin nach Santiago, wow!

Da wir im September pilgern waren und der Oktober für den Camino Portugues schon reserviert war, steht nun der November am St. Martinstag  im Zeichen der „Thrupilgrims“ . Was wir hören werden:

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Angekommen! Die Puerta Santa in Santiago de Compostela

  • Motivation des Aufbruchs und Wegstrecke
  • Schönste Orte/Etappen/Herbergen auf dem Weg, Lieblingsbilder
  • Persönlich bedeutsamste Erlebnisse, die sie teilen möchten
  • Wie ist es, die ganze Strecke zu laufen?
  • Wie haben sie sich dabei verändert? Was hat sich für sie verändert?
  • Wie unterscheiden sich die Länder: Deutschland, Frankreich, Spanien aus Pilgersicht?
  • Wie war nach der langen Strecke das Ankommen in Santiago und ggfs. Finisterra?
  • Tipps für Leute, die die ganze Strecke planen

Und damit Zeit für diese zwei langen Wege ist, lassen wir diesmal die Vorstellungsrunde weg und verlegen das Essen an den Tisch. Und ich weiß schon, dass zwei zukünftige Pilgerinnen kommen wollen, die ebenfalls die ganze die Strecke im nächsten April in Angriff nehmen wollen. Und natürlich frage ich mich, ob ich das selbst mal schaffen werde… Ihr auch?

¡Nos vemos! ¡Buen Camino!

Wie immer an dieser Stelle nochmals die relevanten Daten für alle Neuen für das Treffen:

Gemeinderäume der Kirche Mater Dolorosa/St. Katharinenstift, Greifswalder Straße 18 A (im Hinterhof), 10405 Berlin. Mithilfe beim Stühlerücken vorher und Aufräumen hinterher ist ausdrücklich erwünscht:-).

Wenn jemand neu ist und noch ein paar wichtige Infos vor dem Loslaufen oder noch einen Pilgerpass braucht, schaffen wir das trotzdem. Also: Bitte diesmal einen Beitrag zum Pilgerbuffet – gleich diesmal alles auf den großen Tisch stellen – und Geld für die Raumspende und für das House of One mitbringen.

ÖPNV: Tram M4 (Hufelandstraße), Bus 142, 200 (Am Friedrichshain), M10 (Danziger Str./Greifswalderstraße), liegt zwischen Alex und S-Bahnhof Greifswalder Straße (Ring, S85, S8, S9). Fast vor der Haustür hält die M4 – nur 4 Stationen vom Alex (Station Hufelandstraße), drum herum Supermärkte, Bäcker und Bioläden für den Last-Minute-Einkauf. Außer Alex ist auch der S-Bahnhof Greifswander Straße nicht fern, ebenso die M10.

Michael in Burgos

Michael in Burgos

14.10.2016, 19.15 Uhr: Caminho Português

9 Okt
Porto - Anfang oder Mittelpunkt des Caminho Português

Porto – Anfang oder Mittelpunkt des Caminho Português

Achtung: Für alle die, die mir zwischenzeitlich Whatsapp-Nachrichten geschickt haben und noch auf Antwort warten. Ich habe zwischenzeitlich aus Datenschutzgründen Whatsapp gelöscht und werde es nicht mehr verwenden. Bitte nochmals per Email schreiben oder über Threema, danke.

Nun zum Oktober-Thema: Der Caminho Português erfreut sich immer größerer Beliebtheit, und das liegt nicht nur an seiner urlaubstauglichen Kompaktheit. Dieses und letztes Jahr sind eine Menge Pilger aus Berlin in Portugal gepilgert. Einige Rückkehrer werden von Ihrem Weg erzählen. Dabei erfahren wir sowohl von der Inlandsroute wie vom Camino Espiritual und der Küstenvariante.

Es sind alle Camino-Português-Pilger eingeladen, einen Stick mit Fotos mitzubringen und von Ihrer Tour zu erzählen. Welcher Streckenabschnitt, welcher Ort hat Euch am besten gefallen? Welches war Eure Lieblingsherberge? Was könnt Ihr empfehlen? Was sollte man unbedingt machen? Was kann man sich „knicken“? Welches Erlebnis hat Euch am meisten beeindruckt? Wie war die Ankunft in Santiago? Noch in Finisterra gewesen?

Immer einen Umweg wert: Pilgerherberge und Kloster Herbón

Immer einen Umweg wert: Pilgerherberge und Kloster Herbón

Dazu gibt es natürlich Daten und Fakten vom Weg für alle, die sich selbst auf den Weg machen wollen. Bom Caminho!

Wie immer an dieser Stelle nochmals die relevanten Daten für alle Neuen für das Treffen:

Gemeinderäume der Kirche Mater Dolorosa/St. Katharinenstift, Greifswalder Straße 18 A (im Hinterhof), 10405 Berlin. Mithilfe beim Stühlerücken vorher und Aufräumen hinterher ist ausdrücklich erwünscht:-) Achtung: Zeitgleich zu unserem Treffen findet diesmal in der Aula der Edith-Stein-Schule ein Klavier-Konzert statt, bitte nicht verlaufen. Unser Raum geht von der Küche nach rechts ab.

Am hoffentlich portugiesisch-lastigen Pilgerbuffet (Vinho Verde? Bacalhau?) können natürlich auch andere Pilgerthemen angsprochen werden, vor allem, wenn jemand neu ist und noch ein paar wichtige Infos vor dem Loslaufen oder noch einen Pilgerpass braucht. Bitte einen Beitrag zum Pilgerbuffet und Geld für die Raumspende mitbringen.

ÖPNV: Tram M4 (Hufelandstraße), Bus 142, 200 (Am Friedrichshain), M10 (Danziger Str./Greifswalderstraße), liegt zwischen Alex und S-Bahnhof Greifswalder Straße (Ring, S85, S8, S9). Fast vor der Haustür hält die M4 – nur 4 Stationen vom Alex (Station Hufelandstraße), drum herum Supermärkte, Bäcker und Bioläden für den Last-Minute-Einkauf. Außer Alex ist auch der S-Bahnhof Greifswander Straße nicht fern, ebenso die M10.

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